Mit Magnetspeicherchip entfällt langes Hochfahren
Infineon macht Computer schneller

Der Halbleiterhersteller Infineon Technologies will mit einem neuen Magnetspeicherchip die Computer schneller machen. „Computer sind mit dem neuen Chip künftig sofort per Knopfdruck einsatzbereit“, sagte der Verantwortliche für den Geschäftsbereich Speicherprodukte bei Infineon, Wilhelm Beinvogl. Ein langwieriges Hochfahren sei nicht mehr notwendig.

HB DRESDEN. Den 16-Mbit-MRAM-Speicherchip hat Infineon gemeinsam mit IBM entwickelt. Zwischen beiden Unternehmen besteht seit 2000 eine Kooperation. Einen Zeitpunkt für den Start der Massenproduktion hat Infineon noch nicht genannt.

MRAM speichern Informationen mit magnetischen und nicht wie herkömmliche Chips mittels elektrischer Ladungen. Bei einem Stromausfall behalten Computer damit ihre Daten – ähnlich wie die Festplatte eines Rechners. Zudem kann der Nutzer genau dort weiterarbeiten, wo er unterbrochen hatte.

Infineon fertigt und entwickelt Halbleiter und Systemlösungen für die Automobil- und Industrieelektronik. Im Speicherbereich machen Standardprodukte für Personalcomputer, Notebooks und Server den größten Umsatzanteil aus. Daneben liefert das Unternehmen spezielle Speicher für anspruchsvolle Anwendungen in mobilen Geräten, bei Grafiken und in Netzwerken.

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