Mobiler E-Mail-Empfang
Fingerspieler für die Chefetage

Der Blackberry hat mobilen E-Mail-Empfang populär gemacht. Nun starten Microsoft, Nokia und andere einen Frontalangriff auf den Marktführer. Sind die neuen Konkurrenzgeräte besser?
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DÜSSELDORF. Karstadt-Vorstandschef Thomas Middelhoff hat ebenso wie ProSiebenSat1-Eigner Haim Saban auf Reisen und bei Konferenzen sein Blackberry fast immer in Griffweite. Auch Modedesignerin Britta Steilmann und Eislaufkönigin Anni Friesinger gehen selten ohne einen aus, TV-Moderatorin Nina Ruge und Musikmanager Thomas Stein greifen regelmäßig zu ihrem elektronischen Begleiter. Keine Frage, die handlichen E-Mail-Maschinen sind Kult.

Mal kurz im Taxi oder im Verkehrsstau einen Arbeitsauftrag erteilen, beim Dinner ein paar Vorlagen absegnen oder während der Vorstandssitzung das nächste Golfspiel organisieren - immer mehr Manager schwören auf die kompakten Postboxen für die Sakkotasche, verfallen dem flinken Fingerspiel auf der Mikrotastatur und geben sich so den Anstrich von Unersetzbarkeit. Crackberry wird das Gerät ironisch genannt.

Zahl der Süchtigen steigt unaufhörlich

Und die Zahl der Süchtigen steigt unaufhörlich. "Allein im ersten Quartal 2006 hat der kanadische Hersteller Research in Motion rund 1,45 Millionen Geräte weltweit verkauft, fast ein Drittel mehr als im Vorjahr", berichtet Todd Kort, Analyst beim Marktforscher Gartner. "Damit ist RIM weltweit Marktführer."

Damit das so bleibt, versuchen die Kanadier mit neuen Geräteversionen den Suchtfaktor hoch zu halten. Am 29. Mai stellen RIMs Vorstandschef Jim Balsillie und Hartmut Kremling, der Technikchef von Vodafone Deutschland, in Frankfurt den ersten Blackberry für den High-Speed-Mobilfunk UMTS vor.

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