Mobiler „Highway“ für Daten- und Sprach-Kommunikation
UMTS im Business- und Privat-Leben

Das Internet spielt als Kommunikationsmedium eine wichtige Rolle. Nun soll UMTS die Vorteile des Internets auch in Mobilfunknetzen erschließen. Dabei haben die Anbieter vor allem Geschäftsleute im Auge. UMTS für "normale" Verbraucher steckt dagegen noch in den Kinderschuhen.

HB MÜNCHEN. Das Kürzel UMTS steht für "Universal Mobile Telecommunications System". Die Bezeichnung wird vor allem in Europa, somit auch in Deutschland benutzt. Weltweit sprechen Telekom-Fachleute in diesem Zusammenhang vom Mobilfunk-Standard der dritten Generation (3G). Dieser unterscheidet sich von den Vorgängergenerationen vor allem durch eine deutliche höhere Daten-Übertragsrate, die wiederum die technische Grundlage für das Angebot verschiedener Datendienste bildet. Damit wollen die Telekom-Anbieter (Carrier) künftig hauptsächlich ihr Einkommen erwirtschaften.

In Deutschland wurde das erste Mobilfunknetz - das inzwischen eingestellte A-Netz - 1958 eingeführt. Es wurde in den 70er Jahren durch das B-Netz abgelöst. Diesem folgte in den 80er Jahren das C-Netz, das Ende 2000 eingestellt wurde. Diese drei analogen Netze der Deutschen Telekom zählen Fachleute zur ersten Generation des Mobilfunks. Zur zweiten Generation gehören die derzeit aktiven digitalen Netze D und E. Sie basieren auf dem Standard GSM (Global System for Mobil Communication) und werden auch nach Einführung des UMTS-Standards zunächst noch bis 2009 in Betrieb bleiben. T-Mobile und Vodafone haben aber bereits angekündigt, dass sie eine Verlängerung ihrer derzeitigen GSM-Lizenzen anstreben. Eine Entscheidung hierüber ist noch nicht gefallen. Die UMTS-Lizenzen haben in Deutschland nach augenblicklichem Vertragsstand eine Laufzeit von 20 Jahren.

Datenübertragung in Handynetzen

Die Netze der ersten Generation waren reine "Telefonnetze für Sprache". Doch auch die zweite Generation war noch nicht für Datenkommunikation ausgelegt. Wer bis vor kurzem unterwegs Daten übertragen wollte, musste sich in Geduld üben. Mit vielen der derzeit weit verbreiteten GSM-Handys sind Datenübertragungen nur mit einer Geschwindigkeit von maximal 14,4 Kilobits pro Sekunde (kBit/s) möglich. Das reicht eigentlich nur für die Übertragung von E-Mails oder kleiner Textblöcke. GSM ist nur ein "Daten-Feldweg" verglichen mit der "Datenautobahn" UMTS.

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