Mobiler Lifestyle
Mobile Weihnachtsbriefe

Weblogs sind im Internet mittlerweile gang und gäbe. Weniger bekannt ist, dass man nicht mehr online gehen muss, um sie zu füllen. Eine neue Technologie ermöglicht es, direkt vom Handy Content ins Netz zu stellen. Hierzu haben Nokia und der Webloganbieter SixApart einen neuen Dienst namens "Lifeblog" gestartet. Heiko Hebig, Business Development Manager von Six Apart Deutschland, gibt im Interview mit Miriam Müller Auskunft über den neuen Service:

Wie kam es zur Kooperation mit Nokia?

Zur Zusammenarbeit kam es durch Christian Lindholm, Leiter der Multimediagruppe von Nokia. Er führt selber ein Weblog, das auf der Six-Apart-Software Type Pad basiert. Die persönliche Leidenschaft für Blogging war der Ursprung der Kooperation zwischen Nokia und Six Apart.

Bis dahin bestand die Software aus einer Komponente für den PC und einer fürs Telefon. Es fehlte eine Schnittstelle, die es ermöglichte, Daten vom Handy ins Web zu übertragen. Gemeinsam mit Nokia entwickelte Six Apart den Webclient Lifeblog 1.5. Damit kann man mobil in sein mit Typepad erstelltes Weblog posten. Die Synchronisation erfolgt automatisch.

Wie läuft Mobile Blogging in Deutschland an?

Das Mobile Blogging läuft langsam an. Gründe dafür waren, dass der Lifeblog-Client nicht auf allen Nokia-Handys vorinstalliert war. Die neuen Handys sollen jedoch alle darüber verfügen. Über die Ausstattung entscheiden aber nicht immer die Hersteller, sondern auch die Netzbetreiber.

Ein weiteres Hindernis sind die hohen Datenübertragungskosten, abhängig vom gewählten Provider und dessen Tarifen. Allerdings sind die Preise fürs Mobloggen günstiger als das Versenden einer MMS. Alternativ lassen sich die Bilder auch per Mail an das Typepad-Blog vschicken.

Welche Zielgruppe nutzt Moblogging? Sind das wirklich - wie so oft angenommen- größtenteils Jugendliche?

Momentan wird Moblogging eher von technikbesessen Geeks genutzt, oder von gut situierten Usern, die ein Firmenhandy besitzen und sich nicht um die Übertragungskosten kümmern müssen. In Europa sind das meist Männer um die 35-40. Zudem verfügen die von den Jugendlichen oft genutzten Prepaid-Handys selten über eine Kamera oder nur über Kameras mit schlechter Qualität.

In Ländern mit günstigen Flatrates wie USA und Kanada nutzen Jugendliche die neue Technologie aber verstärkt. Die User hierzulande werden kommen, wenn die Gebühren für die Übertragung sinken.

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