Modellautos von Wiking
Ferngesteuert im Mini-Format

Eins hat den meisten Modellautos bislang gefehlt: der Motor. Der Berliner Produzent Wiking hat diesen Mangel jetzt beseitigt. Auf der Nürnberger Spielwarenmesse stellt das Unternehmen erstmals Prototypen ferngesteuerter Modellautos vor.

NÜRNBERG. Modellbahner streben nach Perfektion. Jede Lok und jedes Haus, selbst die Menschen und Tiere in den Miniaturwelten werden der Wirklichkeit so genau wie möglich nachgebildet. Auch die kleinen Modellautos gleichen ihren großen Vorbildern aufs Haar. Nur eins hat den meisten Fahrzeugen im Maßstab 1:87 bislang gefehlt: der Motor. Der Berliner Modellautoproduzent Wiking hat diesen Mangel jetzt beseitigt. Auf der Nürnberger Spielwarenmesse stellt das Unternehmen erstmals Prototypen ferngesteuerter Modellautos vor, die über die Straßen einer Eisenbahnanlage fahren.

Zwei Jahre lang hat die Wiking-Muttergesellschaft Sieper (Marke: Siku) an der Neuentwicklung gearbeitet. „Die Elektronik war dabei weniger das Problem als die Mechanik“, sagt Siku-Manager Thomas Kalkuhl. Zum Verständnis: Ein PKW im Maßstab 1:87 ist nicht größer als eine Streichholzschachtel, ein LKW kommt etwa auf die Maße eines etwas klobigen Handys. In diesen kleinen Kästen musste Wiking nicht nur die elektronischen Bauteile, also Empfänger und Sender integrieren, sondern auch alle mechanischen Elemente, um das Fahrzeug lenken und antreiben zu können.

Noch sind die Modelle nicht reif für die Produktion. „Erst 2008 werden sie in die Läden kommen“, sagt Kalkuhl. Zudem beschränkt sich Wiking zunächst auf größere Nutzfahrzeuge: Ein Tanklöschfahrzeug, ein Reisebus und ein Flugfeldlöschfahrzeug. Nur der Preis steht schon fest: Mit Netzteil und Fernsteuerung werden die Modelle etwa 200 Euro kosten. Zum Vergleich: Ein normaler Miniatur-LKW ohne Antrieb kostet in der Regel höchstens ein Viertel davon.

Wichtig für Modellbauer ist, dass sie mit einer einzigen Fernsteuerung mehrere Modelle lenken können. Dazu kommen weitere Details, die unter Modellbahnern für Freude sorgen werden: Fahrlicht und Heckbeleuchtung strahlen mittels weißer und roter LEDs. Die blauen Blinklichter der Feuerwehrfahrzeuge lassen sich zuschalten, genauso wie die blaue Innenbeleuchtung des Busses. Auch die Blinker leuchten beim Abbiegen auf. Voll aufgeladen hält der Akku etwa eine halbe Stunde.

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