MSN Search als Beta-Release gestartet
Die Microsoft-Suchmaschine im Test

Die lange angekündigte Microsoft-Suchmaschine ist verfügbar und kann unter der Adresse » beta.search.msn.de ausprobiert werden. Dabei fallen die guten Suchergebnisse und einige interessante Funktionen, die andere Suchmaschinen nicht bieten, auf. Vor allem ist aber erfreulich, dass der bisher von Google und Yahoo dominierte Markt um einen weiteren großen Anbieter erweitert wird.

HB DÜSSELDORF. Microsoft bot zwar schon bisher auf seinem MSN-Portal eine Web-Suche an, diese speiste sich jedoch aus fremder Quelle, zuletzt aus dem Datenbestand des Konkurrenten Yahoo. Dass Microsoft aufgrund dieses Umstands und dem lukrativen Geschäft mit kontextbezogenen Anzeigen im Suchumfeld eine eigene Suchmaschine an den Start bringen würde, war zu erwarten und wurde aus Redmond auch immer wieder angekündigt. Die Frage war nur, wie schnell es gelingen würde, eine eigene Suchtechnologie zu entwickeln und diese marktreif zu machen.

Am heutigen Donnerstag war es dann so weit: die Suchmaschine wurde in einer Beta-Version freigeschaltet. Allerdings war der Ansturm auf die Seite wohl so groß, dass zeitweise nur die Meldung „Die Seite steht vorübergehend nicht zur Verfügung“ zu sehen war. Ein wenig Geduld lohnt sich aber, denn die neue MSN-Suche hat durchaus einiges zu bieten.

Auf den ersten Blick fällt die übersichtliche Präsentation sowohl auf der Startseite als auch auf den Trefferlisten auf. Hier ist ganz klar das Vorbild Google zu erkennen, welches mit seinem klaren Erscheinungsbild Maßstäbe gesetzt hat und von allen Wettbewerbern nachgeahmt wird. Für den Nutzer ist dies kein Nachteil, die Benutzerfreundlichkeit ist entsprechend hoch.

Microsoft gibt an, einen Datenbestand von fünf Milliarden Seiten indexiert zu haben und ist damit durchaus konkurrenzfähig. Google hatte bisher angegeben, 4,3 Milliarden Dokumente indexiert zu haben, diesen Datenbestand aber wohl kontinuierlich ausgebaut. Seit heute ist auf der Google-Startseite zu lesen, dass der Index aus mehr als acht Milliarden Seiten bestehen würde. Andere Anbieter wie Yahoo oder Ask Jeeves geben keine Indexgrößen bekannt.

Doch letztlich ist nicht die Größe des Datenbestandes allein entscheidend, sondern die Qualität der ausgegebenen Treffer. Die Benutzer nehmen bisher Google als die beste Suchmaschine wahr, obwohl umfangreiche Vergleichstests gezeigt haben, dass es keinen allzu großen Abstand zwischen den großen Suchmaschinen mehr gibt.

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Die Microsoft-Suchmaschine im Test

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