Multikulti beim SMSen: Handys werden Sprachgenies

Multikulti beim SMSen
Handys werden Sprachgenies

SMS in verschiedenen Sprachen zu schreiben, wird nach Ansicht von Experten künftig einfacher. "Viele Handynutzer möchten SMS nicht nur in einer Sprache schreiben", sagte Lisa Nathan, Direktorin und Produktmanagerin beim amerikanischen Softwareunternehmen Tegic am Rande des 3GSM World Congress.

dpa CANNES. ­ Der Kongress findet noch bis Donnerstag in Cannes statt. Tegic hat die Texteingabe T9 entwickelt, die in vielen Mobilfunkgeräten integriert ist.

Besonders der chinesische Markt, warte auf die Möglichkeit, beispielsweise in einer SMS problemlos sowohl chinesische Schriftzeichen als auch Englisch zu verwenden. "Die Möglichkeit in der jeweils spezifischen Sprache zu kommunizieren ­ ohne beachten zu müssen, dass man dafür ein mobiles Endgerät nutzt ­ ist die derzeit wichtigste Forderung aller Endnutzer", sagte Nathan.

Bereits heute unterstützt T9 nach Angaben von Tegic 46 Sprachen und ist in mehr als 800 Handymodellen weltweit integriert. Bislang war es aber nicht möglich, während der Texteingabe die Sprache zu wechseln ohne auf die Texteingabeunterstützung verzichten zu müssen. Tegic will diese Funktionalität in einer der nächsten Versionen von T9 anbieten.

Auch die Spracheingabe werde bei der Nutzung von Mobiltelefonen immer wichtiger, sagte Nathan. In lauter Umgebung gebe es aber nach wie vor Schwierigkeiten. "Wird ein Wort nicht richtig verstanden, schlägt T9 verschiedene ähnlich klingende Worte vor." Der Nutzer könne dann das Ergebnis schnell korrigieren. Wichtig sei, dass die zunehmenden Anforderungen an die Handysoftware nicht mehr Speicherplatz verursachten. "Es wird immer wichtiger, die verschiedenen Eingabemöglichkeiten über Tastatur, Schrifterkennung oder Sprache in eine Software zu integrieren", sagte Nathan.

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