Multimedia-Plattform Viiv
Intel kooperiert mit Medienunternehmen

Intel hat für seine neue Multimedia-Plattform Viiv nun auch in Deutschland wichtige Kooperationen mit Unternehmen aus der Unterhaltungsindustrie geschlossen.

dpa HANNOVER. Mit dem Joint-Venture In2movie sowie der Pro Sieben Sat1-Gruppe wolle der weltgrößte Chiphersteller künftig auch im deutschsprachigen Raum die digitale Unterhaltung über das Internet ins Wohnzimmer bringen, teilte Intel mit. In der Vergangenheit hatte Intel mit zahlreichen Kooperationen bereits erste Erfolge verzeichnet, allerdings in erster Linie im englischsprachigen Raum.

In2movie, ein Joint-Venture des US-Filmstudios Warner Bros. und der Bertelsmann-Tochter Arvato, werde auf der Basis der Multimedia- Plattform Viiv über das Internet aktuelle Filme zeitgleich zum Verkaufsstart von Dvds anbieten, sagte Intel-Manager Christian Morales. Zudem wird die Pro Sieben Sat1-Gruppe ihr Portal für Videos auf Abruf (Video on demand) eröffnen. Die erstmals auf der Cebit vorgestellte Plattform "maxdome" will eine ganze Reihe von Filmen, Komödien und Serien zum Herunterladen anbieten. Darunter sollen sich auch Sendungen der Sender Sat1, Pro Sieben, Kabel eins sowie N24 befinden.

Auf der Pressekonferenz in Hannover ließ es sich Intel auch nicht nehmen, gemeinsam die ersten Geräte des von Gerüchten umwitterten Origami-Projekts zu präsentieren. Erste Details hatte Intel bereits zwei Tage zuvor auf der in dieser Woche ebenfalls stattfindenden Fachkonferenz Intel Developer Forum in San Francisco bekanntgegeben. Am Donnerstag präsentierten die Unternehmen nun drei neue Modelle von Samsung, Asus sowie vom taiwanesischen Hersteller Founder. Die Geräte sind eine Kreuzung zwischen Tablet-PC und Smartphone und verfügen über drahtgebundene und drahtlose Anschlüsse (Ethernet und Wlan) sowie ein berührungsempfindliches Display.

Basis der neuen Entwicklungen sei vor allem Intels neue Microarchitektur Core, betonte Morales. Die seit 2001 erste komplett neue Architektur zeichne sich durch deutlich mehr Leistung und weniger Strombedarf aus und ermöglicht somit mobile und schlanke Lösungen für die digitale Unterhaltung. Zum ersten Mal in Europa präsentierte Morales auch einen Prozessor mit vier Kernen unter dem Codenamen Clovertown. "Wir präsentieren hier eine der stärksten Produkt-Roadmaps in der Geschichte unseres Unternehmens", sagte Morales. Auf dem Intel Developer Forum in San Francisco hatte das Unternehmen zudem ein neues Forschungsprogramm präsentiert. Im Rahmen des Tera-Scale-Programms will der Chipgigant künftig gemeinsam mit hunderten Forschern in den kommenden Jahrzehnten unter anderem Prozessoren entwickeln, die mehr als zehn oder sogar hundert Kerne besitzen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%