"MyDoom"-Nachfolger

Neuer Wurm legt Suchmaschinen lahm

Ein Computerwurm hat am Montag Experten zufolge zweitweilig die Funktionen bekannter Internet-Suchmaschinenen beeinträchtigt. Der Wurm - ein Nachfolger des berüchtigten Wurms „MyDoom“ - sei vermutlich auch für den zweitweiligen Ausfall der Suchmaschine Google in den USA und einigen Ländern Europas verantwortlich.
Anfang Februar sorgte die Ursprungsversion von MyDoom weltweit für Aufregung; Foto: dpa

Anfang Februar sorgte die Ursprungsversion von MyDoom weltweit für Aufregung; Foto: dpa

HB REUTERS. „Die jüngste Version von MyDoom, die verstärkt auf den Mailboxen von Anwendern eingelaufen ist, benutzt die Suchmaschinen, um sich weiter zu verbreiten“, teilte der US-Sicherheitsforschungsdienst SANS mit.

Der neue Wurm, der zur Zeit im Internet sein Unwesen treibt und von Firewalls ungeschützte PCs befallen kann, trägt die Bezeichnung „MyDoom.m“ oder „MyDoom.o“. Einige Suchmaschinen-Betreiber, darunter auch Yahoo und AltaVista, hätten sich über eine Beeinträchtigung der Leistung ihrer Großrechner beklagt. Der ursprüngliche Wurm MyDoom hatte Anfang Februar weltweit für Aufregung gesorgt.

Experten hatten am Montag eine Verlangsamung der Performance im Internet-Traffic festgestellt, als deren Ursache sie Viren-Attacken oder anders geartete Angriffe auf das Internet vermuteten. „Wir können sehen, wie alles auf einmal langsamer wird“, hatte Della Lowe erklärt, Sprecherin des Unternehmens Keynote Systems, das für Messungen der Webleistung zuständig ist. „Und das könnte ein Hinweis darauf sein, dass irgend etwas das Internet insgesamt behindert. Wir werden das natürlich weiter genau beobachten und ziehen dabei auch die Möglichkeit in Betracht, dass es sich um eine andere Art von Attacke handeln könnte.“

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