Nach Angriff auf die Telekom So sichern Sie Ihren Router ab

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Wie das Gerät selbständig Lücken schließt
Die dümmsten Passwörter der Welt
Hacker
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Obwohl Daten- und Identitätsdiebstähle ständig Schlagzeilen machen, benutzen viele Internetnutzer weiterhin unsichere Passwörter. Das beliebteste Passwort der Welt sei nach wie vor „123456“, teilte das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) am Dienstag auf Grundlage einer Analyse gestohlener Datensätze mit. Die HPI-Forscher stützten ihre Angaben auf die Analyse von mehr als 215 Millionen geraubten Identitätsdaten, die sie seit 2011 im Netz entdeckt hatten. Allein in diesem Jahr untersuchten sie nach eigenen Angaben fast 35 Millionen Datensätze, die von Cyberkriminellen in speziellen Internetforen veröffentlicht wurden. Diese Daten stammten demnach aus 15 verschiedenen Quellen, darunter einem Hackerangriff auf das Seitensprungportal Ashley Madison.

Jahreswechsel
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Simple Zahlenfolgen

Unter den mehr als 3,3 Millionen Passwörtern, die 2014 geknackt wurden, sind simple Zahlenreihen besonders häufig vertreten. Auf dem ersten Platz landet "123456". Auch wenn die Länge variiert wird, hilft das nicht: Auf dem dritten und vierten Platz finden sich "12345" und "12345678". "123456789" landet auf Rang sechs, gefolgt von "1234" auf Platz sieben. Auf Rang elf liegt "1234567".

Datenquelle: SplashData, Liste von "Time" veröffentlicht

Cyberkriminalität
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Passwort: "Password"

Wer sich für ganz schlau hält und einfach "password" als Zugangscode verwendet sei hiermit gewarnt: Die vermeintlich simple und sichere Lösung liegt auf Rang zwei der meistgeknackten Passwörter.

Nicht gerade kreativ
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Fantasiewörter

Sie denken sich, kein Mensch weiß was "qwerty" ist? Falsch gedacht. Die Buchstabenfolge, die auf einer amerikanischen Tastatur nebeneinander liegt, landet auf Platz fünf. Auf deutschen Tastaturen wäre es übrigens "qwertz".

Mark Reynolds
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Das sportliche Passwort

Sport-Fans müssen sich etwas besseres einfallen lassen, als nur den Namen ihrer Lieblingssportart: Auf Platz acht der meistgeknackten Passwörter landet "baseball".

Fabelwesen
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Mystische Gestalten

Auch Drachen-Fans gibt es einfach zu viele. Das Passwort "dragon" ist jedenfalls alles andere als originell. Es findet sich auf Rang neun.

Super Bowl Football
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Sport, die zweite

Anhänger des Football sind auch nicht besser dran als Baseball-Freunde: Das Passwort "football" findet sich auf Rang zehn der gehackten Zugangsdaten.

Automatische Updates

Es kommt bei Geräten, die mit dem Netz verbunden sind, nicht selten vor, dass Sicherheitslücken bestehen. Ist der Router einmal angeschlossen, gerät er in Vergessenheit – zumindest solange er seine Arbeit macht. Die Betriebssoftware des Modells bleibt so auf dem gleichen Stand.

Dabei gibt es Updates, die die Firmware aktualisieren und mögliche Sicherheitslücken schließen. Im Menü des Routers kann die Funktion „Automatische Updates“ eingestellt werden, dann erledigt das Gerät diese Arbeit von selbst. Nutzer können aber auch selbst aktiv sein: Auf den Internetseiten der Hersteller finden sich auch mögliche Updates. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnologie empfiehlt Verbrauchern zudem, sich bei seinem Internet-Provider (wie zum Beispiel die Deutsche Telekom) zu erkundigen, ob er automatische Updates per Fernwartung vornimmt.

Admin-Passwort ändern

Um Änderungen am Gerät vornehmen zu können, braucht es ein Passwort. Oft wird eins direkt vom Hersteller mitgeliefert. Auf dessen Sicherheit sollte man sich allerdings keinesfalls verlassen, sondern es schnell gegen ein eigenes austauschen. Das BSI gibt hilfreiche Tipps: Es sollte aus Groß- und Kleinbuchstaben, sowie Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Finger weg zudem von gängigen Varianten und Wiederholungs- oder Tastaturmustern, dasselbe gilt für Passwörter, die den Namen von Freunden, Familie oder dem Haustier enthalten. Ein weiterer Tipp vom BSI: Wenn möglich sollte das Passwort nicht in Wörterbüchern vorkommen.

Fernzugriff deaktivieren

Die meisten Router-Modelle bieten einen Fernzugriff – Nutzer können also beispielsweise von unterwegs die Einstellungen verändern. Das dürfte allerdings nur für einen Bruchteil sinnvoll sein. Daher rät das BSI, zu überprüfen, ob eine solche Funktion vorhanden ist, und sie gegebenenfalls zu deaktivieren.

Für einige Nutzer geht das allerdings auf Kosten des Komforts: Wer einen Netzwerkspeicher (NAS) oder eine Festplatte an den Router anschließt, kann nämlich aus der Ferne auf Fotos oder Dokumente zugreifen. In diesem Fall ist es ratsam, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren (mehr Informationen dazu lesen Sie hier). Große NAS-Hersteller wie Synology und Western Digital bieten diesen Zusatzschutz an.

Warum das WLAN auch einmal ausbleiben sollte
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1 Kommentar zu "Nach Angriff auf die Telekom: So sichern Sie Ihren Router ab"

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