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Nach Marconi-Übernahme Abbau von Arbeitsplätzen offen

Nach der angekündigten Übernahme des britischen Telekomausrüsters Marconi durch den schwedischen Ericsson- Konzern ist in der deutschen Marconi-Zentrale in Backnang noch offen, wie viele Arbeitsplätze abgebaut werden sollen.

dpa BACKNANG. Nach der angekündigten Übernahme des britischen Telekomausrüsters Marconi durch den schwedischen Ericsson- Konzern ist in der deutschen Marconi-Zentrale in Backnang noch offen, wie viele Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. In Deutschland sind derzeit rund 1 500 Mitarbeiter bei Marconi beschäftigt, davon rund 1 000 in Backnang.

Weitere Standorte gibt es in Offenburg, Frankfurt/Main und Radeberg. Eine Sprecherin von Marconi sagte am Mittwoch: „Es ist noch viel zu früh, um konkrete Zahlen nennen zu können.“ Nach Medienberichten will Ericsson von den 6 500 Marconi- Mitarbeitern in Deutschland, Italien, Großbritannien und den USA rund 1 000 Stellen streichen.

Marconi hat im Geschäftsjahr 2004/05 (31.3) einen Umsatz von 440 Mill. Euro erzielt. In Backnang (Rems-Murr-Kreis) sitzt die Entwicklung, die insbesondere im Bereich Richtfunk forscht. Ericsson hatte am Dienstag angekündigt, dass 135 Marconi-Mitarbeiter in Deutschland - darunter über 80 in Backnang - nicht zu Ericsson, sondern in das neue Unternehmen „Telent“ wechseln werden. Dort wird vorwiegend die Infrastruktur des Mauterfassungssystems Toll Collect betreut. Bei Marconi in Deutschland waren in den vergangenen Jahren massiv Stellen abgebaut worden. Im Jahr 2001 gab es dort noch fast doppelt so viele Arbeitsplätze.

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