Nach Nutzer-Protesten
Twitter schafft "Dickbar" ab

Der zurückgekehrte Twitter-Mitgründer Jack Dorsey setzt schnell neue Akzente. Nach wochenlangen Protesten schaffte der Kurznachrichten-Dienst in seiner Smartphone-App plötzlich doch den schwarzen Balken ab, in dem Trend-Begriffe und Werbung angezeigt wurden.
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New York/BerlinSchon vor der Abschaffung hatten die Nutzer mit ihrer Kritik nur erreichen können, dass die "Quickbar" weniger penetrant nur noch am obersten Bildschirmrand festhing. Twitter-Nutzer hatten die QuickBar zuvor als "Dickbar" geschmäht. Dorsey will sich künftig auf die Produktentwicklung konzentrieren.

Unmittelbar nach seiner Rückkehr anfang der Woche betonte er, Twitter für eine größere Masse von Nutzern besser zugänglich zu machen.

Zugleich deutete er an, dass das Geldverdienen erst an zweiter Stelle komme. Der Wert von Twitter sei, dass man darüber erfahren könne, was etwa in Ägypten passiere, nicht der Markenname Twitter. "Auf diesen Wert müssen wir uns wieder ausrichten."

Der Online-Dienst versuchte zuletzt verstärkt, Geld mit Werbung zu verdienen. Ein Teil der Begriffe im schwarzen "Quickbar"-Balken waren gar keine richtigen Trends, sondern von Werbekunden bezahlte Suchwörter. Twitter stellte nun ein Update der App bereit, nach der Installation ist der Balken am oberen Rand verschwunden.

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