Nachfolgetechnik der DVD
Blu-Ray und HD-DVD buhlen weiter um Verbraucher-Gunst

Auch nach der diesjährigen Cebit ist noch immer unklar, wer das Rennen um die Nachfolgetechnik der DVD gewinnt. In Hannover gab es sowohl Angebote für Blu-Ray als auch für HD-DVD zu sehen - und beide Lager geben sich siegessicher. Die Blu-Ray-Verfechter erhoffen sich dabei viel von Sonys neuer Playstation.

HB HANNOVER. Die neuen optischen Datenträger - egal ob Blue-Ray oder HB-DVD - sind ideal für hochauflösende Filme, die in bislang unbekannter Schärfe und Brillanz auf den Bildschirm kommen. Außerdem gibt es neue filmische und interaktive Möglichkeiten wie das Bild im Bild. Doch die Frage bleibt, welcher Standard das Rennen macht. In Hollywood hat die Blu-Ray-Disk (BD) bislang etwas mehr Unterstützung gefunden als HD-DVD. Walt Disney, 20th Century Fox und Sony Pictures sind im Blu-Ray-Lager, die Universal Studios wollen ihre Filme auf HD-DVDs (HD) ablegen. Warner und Paramount haben sich gegen eine Festlegung entschieden und unterstützen beide Formate. Warner hat kürzlich eine als "Total Hi Def" bezeichnete Scheibe mit einem Film vorgestellt, der auf der einen Seite von einem Blu-Ray-Player, auf der anderen Seite von einem HD-DVD-Player abgespielt werden kann.

HD-Vorreiter Toshiba ist weiter optimistisch und gründet dies nicht zuletzt auf Kostenvorteile. "HD-DVD zeichnet sich neben seiner hohen HD-Qualität auch durch seine attraktiven Preise im Vergleich zu Blu-ray-Produkten aus", erklärte Toshiba-Sprecher Philip Walsh auf der Cebit. "Nicht zuletzt deshalb, vor allem aber auch aufgrund der großen Unterstützung der Filmstudios wird sich HD-DVD als Standard etablieren." Toshiba zeigte auf der Computermesse einen Player, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint: Der RD-XV47-K-TE kommt mit der alten Videokassette (VHS) ebenso zurecht wie mit DVD und HD-DVD.

Mehrere Hersteller präsentierten zudem erste Notebooks mit den neuen Laufwerken. Samsung, das sich bislang zu Blu-Ray bekannte, bietet nun auch ein HD-Laufwerk an, das Filme in voller HD-Auflösung von 1 920 mal 1 200 Bildpunkten auf das 17-Zoll-Display des M55 bringt - der Rechner kostet umgerechnet etwa 2 500 Euro. Der als Desktop-Ersatz antretende TravelMate 8215 kann auf Wunsch mit Blu-Ray-Laufwerk ausgestattet werden. Der Publishing-Spezialist Rimage zeigt einen BD-Recorder, der die Scheiben mit doppelter Geschwindigkeit beschreibt. Beschreibbare BDs und HDs gibt es auf der Cebit unter anderem bei der Hitachi-Tochter Maxell zu sehen.

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