Nachgefragt
„Die Steuerung überfordert die Neueinsteiger“

Satoru Iwata, der Präsident von Nintendo, nimmt im Handelsblatt-Interview Stellung zu dem schwächelnden Markt für Computerspiele und wie die Industrie das ändern möchte.

Handelsblatt: Herr Iwata, Japan war das Eldorado für Videospiele. Doch seit mehreren Quartalen schwächelt der Markt. Wann geht es wieder aufwärts?

Iwata: Ich fürchte, die Schwäche wird noch eine Weile andauern. Die „Hardcore Gamer“ haben wir erreicht, aber es wird immer schwerer, Neulinge für Videospiele zu begeistern.

Heißt das, der Markt ist in einer generellen Krise?

Japaner arbeiten sehr hart und sehr lange. Videospiele verlangen aber immer mehr Zeit von den Nutzern, und sie werden immer komplexer. Das passt schlecht zusammen. Neueinsteiger kommen da gar nicht mehr mit, schon die Steuerung überfordert viele. Europa und Amerika werden in Kürze die gleichen Probleme bekommen.

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