Nachteil ist der hohe Preis
Flash-Speicher mausert sich zur Festplatten-Alternative

Auf 64 Gigabyte will der Speicherkartenspezialist Sandisk die Kapazität seines Flash-Speichers für Notebook-Festplatten demnächst verdoppeln. Eine entsprechende "Solid State Disk" (SSD) werde es im zweiten Quartal geben, kündigte Produktmanagerin Doreet Oren auf der Cebit in Hannover an.

HB HANNOVER. Trotz des einfachen Einbaus wird es die SSD bis auf weiteres aber nicht im Laden um die Ecke geben: Sandisk will den Festplattenersatz vorerst nicht über den Einzelhandel, sondern nur als OEM-Angebot an Notebook-Hersteller verkaufen.

Die Alternative zur magnetischen Festplatte zeichnet sie sich dadurch aus, dass es keine beweglichen Teile mehr gibt, die beim mobilen Einsatz Schaden nehmen könnten. Die SSD ist insbesondere beim Lesezugriff deutlich schneller, arbeitet leiser und verbraucht weniger Strom. Größter Nachteil ist bislang noch der hohe Preis - die 2,5-Zoll-SSD mit 32 GB kostet 350 Dollar (260 Euro).

Samsung hat neben einer SSD auch eine Hybrid-Platte für Notebooks entwickelt: Hier ist die herkömmliche Festplatte um einen kleineren SSD-Bereich erweitert, der als Zwischenspeicher für häufig verwendete Daten dient. So sollen Programme schneller laufen.

Im Sinne einer solchen Cache-Lösung setzt Intel einen Flash-Speicher für seine neue Notebook-Plattform Santa Rosa ein: Der auf einer PCI-Karte im Notebook eingebaute Speicherchip hält den Zustand von Anwendungen und Systemeinstellungen fest, so dass der Computer auch schneller aus dem "Ruhemodus" aufwacht. Intel bezeichnet diese Technik als "Turbo Memory".

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