Nähe zu den Test-Stores von Wal-Mart gesucht
Sun eröffnet RFID-Testcenter in Dallas

Sun Microsystems hat am Mittwoch in der texanischen Wirtschaftskapitale Dallas ein Testcenters für den Einsatz von RFID-Funketiketten eröffnet. In dieser Region hat die US-Handelskette Wal-Mart damit begonnen, in sieben Supermärkten den Einsatz von Funketiketten in den Lieferketten der Warenströme versuchsweise einzusetzen.

HB MÜNCHEN. In dem Projekt in Dallas arbeitet Wal-Mart mit acht Herstellern von Verbraucherartikel zusammen, um zu testen, welche Hindernisse noch beseitigt werden müssen, um eine durchgehende Kennzeichnung mit Funketiketten von der Herstellung der Produkte bis zur Lieferung dieser in die Wareneingangskontrolle der Supermärkte zu garantieren. Dabei werden von Fachleuten, wie etwa auf dem RFID-Summit des Etikettenherstellers Checkpoint-Meto drei wichtige Ziele genannt: ein deutliches Senken der Personalkosten auf den verschiedenen Stationen der Lieferkette, die Kontrolle von Fehlern sowie das Vermeiden von Warenmangel im Lager bei guter Nachfrage (engl. Fachausdruck OOS – out-of-stock) RFID-Technik (Radio Frequency Identification) einzusetzen. Die RFID-Chips werden derzeit ausschließlich zur Kennzeichnung von Paletten und Kartons im Rahmen der Warenlieferketten in den Test-Supermärkten genutzt. Die Kennzeichnung von Massenartikeln wie Milch oder Pflegeprodukte ist auf absehbare Zeit weder geplant noch möglich, ist von Fachleuten zu hören.

In den USA hat eine erste Testphase für den Einsatz von Funketiketten in RFID-Technik in Supermärkten begonnen. Bei dieser Technik werden winzige Radio Frequency Identification Chip-Etiketten (RFID, engl. für Identifizierung per Funk) eingesetzt, um kontaktlos Daten lesen und speichern zu können. Das System wurde ursprünglich entwickelt, um die Identifikation von Objekten über maschinenlesbare Strichkodes (engl. bar codes) zu ersetzen.

Wie das Handelsblatt berichtete, hat zu Beginn der Woche die Handelskette Wal-Mart Stores damit begonnen, im Raum Dallas, Texas, in sieben Supermärkten Funketiketten in RFID-Technik einzusetzen. Diese werden derzeit ausschließlich zur Kennzeichnung von Paletten und Kartons im Rahmen der Warenlieferketten in den Test-Supermärkten genutzt. Die Kennzeichnung von Massenartikeln wie Milch oder Pflegeprodukte ist auf absehbare Zeit weder geplant noch möglich. In dem Projekt in Dallas arbeitet Wal-Mart mit acht Herstellern von Verbraucherartikel zusammen, um zu testen, welche Hindernisse noch beseitigt werden müssen, um eine durchgehende Kennzeichnung mit Funketiketten von der Herstellung der Produkte bis zur Lieferung dieser in die Wareneingangskontrolle der Supermärkte zu garantieren.

Um die beim Logistikthema Lieferketten engagierten Firmen zu unterstützen, hat der im kalifornischen Santa Clara ansässige Computerkonzern Sun Microsystems in Dallas ein Testcenter für RFID-Technik eröffnet. Dort erhalten interessierte Unternehmen Zugang zu den nötigen von Sun und seinen Partnern angeboteten Technik-Komponenten. Dabei kooperiert Sun mit Firmen wie Alien Technology, Applied Wireless Identification Group, i2, Matrics, Nortel Networks, Printronix, ProdexNet, Provia, SAMSys Technologies, SeeBeyond, SupplyScape, Texas Instruments, ThingMagic, Tibco, Tyco Fire and Security, Sensormatic, Venture Research. Dort lassen sich nach Angaben von Sun sowohl vollintegrierte End-to-End Systeme, aber auch das Zusammenspiel von RFID-Tags mit mobilen Lesegeräten, in verschiedenen Einsatzgebiete im Vorfeld testen. Unternehmen minimieren dadurch die Risiken und Kosten bei der Implementierung der RFID-Technologie in ihre IT-Umgebung.

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