Neue Business Class Mainframe von IBM
Rechner für China und den Mittelstand

IBM hat am Mittwoch in Peking eine neue Gruppe Mainframe-Computer vorgestellt, die speziell für Märkt wie die VR China, aber auch für den Mittelstand weltweit entwickelt wurde.

HB MÜNCHEN. Die gesamte Palette der Mainframe-Großrechner läuft bei Big Blue unter der Systembezeichnung z9. Das neue und bewusst in Peking vorgestellte Modell positioniert IBM vermarktungstechnisch als eine Art Business Class der Mainframes, die mit einem niedrigschwelligen Einstiegspreis für rasch wachsende Märkte wie in der Volkrepublik China oder Indien, aber auch für den weltweiten Mittelstand einwickelt wurde.

Anwendungstechnisch ist das neue System darauf ausgerichtet, die aktuellen Herausforderungen in der Informationstechnik (IT) - wie service-orientierte Architekturen (SOA) mit großen Mengen automatisierter Transaktionen, gestiegene Erwartungen an die Sicherheit von Daten sowie Stromverbrauch und Wärmeentwicklung im Rechenzentrum - zu meistern. Dazu ist die neue z9 Business Class nach Angaben von IBM mit neuen Spezial-Prozessoren und Verschlüsselungsfunktionen ausgestattet, die spürbar weniger Strom als verteilte Servertechnologien bei vergleichbaren Anwendungsaufgaben verbrauchen.

An der Entstehung des neuen Mainframe war das IBM Entwicklungslabor in Böblingen wesentlich mit beteiligt: Die Entwickler aus Deutschland arbeiteten unter anderem an der Hardware für Input/Output (I/O)-Aufgaben und an der Firmware-Entwicklung. Die neuen Systeme IBM z9 Business Class und Enterprise Class werden ab dem 26. Mai 2006 erhältlich sein.

Gleichzeitig kündigte IBM ein neues Entwicklungslabor in Shanghai in China an, das sich darauf konzentrieren wird, die Linux-Funktionalitäten des Mainframes auszubauen. Daneben wurde auch der IBM z9 Enterprise Class Server (z9 EC) um neue Features erweitert, die noch größere Flexibilität für den Einsatz im Unternehmen bieten.

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