Neue Gerätegeneration
Loewe stellt Dividende in Aussicht

Sollte der Fernsehgerätehersteller Loewe seine hochgesteckten Ziele in diesem Jahr erreichen, winkt den Aktionären die erste Dividenden-Zahlung seit vier Jahren.

HB BERLIN. Sollte das Unternehmen im Plan sein, könne der Hauptversammlung eine Ausschüttung für 2007 vorgeschlagen werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der Loewe AG (Kronach), Rainer Hecker, am Donnerstag in Berlin kurz vor Beginn der Funkausstellung Ifa.

Auf der Ifa präsentiert Loewe seine neue Generation von Fernsehern, die per Kabel, drahtlos oder über Stromnetz mit Computern kommunizieren können. Mit einer einzigen Fernbedienung werden auf dem PC gespeicherte Fotos, Filme oder Videos auf den TV-Bildschirm geholt. Kameras oder Kartenlesegeräte könnten über USB-Buchsen an den Fernseher angeschlossen werden. Die elektronische Plattform wird demnächst auch in anderen Geräten angeboten und soll 2008 in über 50 Prozent der Loewe-Fernseher integriert sein.

An die Funkausstellung knüpft Loewe große Erwartungen. "Die Ifa bringt den entscheidenden Impuls für den Start in die Hauptsaison", sagte der Vorstandschef, der auch dem Aufsichtsrat des Ifa- Veranstalters gfu vorsitzt. 2006 sei das Geschäft im ersten Halbjahr stark von der Fußball-WM überlagert gewesen. Jetzt soll im zweiten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 30 Prozent mehr Umsatz erreicht werden. Hecker bekräftigte das Ziel, den Umsatz 2007 um zehn Prozent auf 380 Mill. Euro zu erhöhen. Der Gewinn soll um mindestens 20 Prozent auf 16 bis 18 Mill. Euro steigen.

Bei der Vermarktung der Premium-Produkte werde noch stärker auf Loewe-Galeristen und das Partner-Plus-System gesetzt. "Wir sind dabei, national und international dieses Shop-in-Shop-System auszubauen", sagte Hecker. Damit verbunden sei eine Schulung des Handels. Für mehr Qualität in der Präsentation werde jährlich ein einstelliger Millionenbetrag investiert. Ziel sei, auch den Auslandsabsatz zu erhöhen. Derzeit habe das Ausland einen Anteil von 42 Prozent.

Loewe kann laut Hecker auch von der steigenden Nachfrage nach Lautsprechersystemen profitieren. Der Kauf eines hochwertigen Flachbildschirms sei häufig auch mit der Anschaffung verbesserten Tonanlagen verbunden. Der Marktanteil von in Kronach entwickelten und produzierten Audio-Systemen habe sich von 0,2 DMtanteil im Mai 2006 auf jetzt 9,4 Prozent entwickelt.

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