Neue „miCard“
Speicherkarten-Winzling bekommt direkten USB-Zugang

Die Multi Media Card Association (MMCA) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon hat einen neuen Standard für kleine Flash-Speicherkarten verabschiedet. Der neue Speichertyp hat ein paar Vorteile.

ruk MÜNCHEN. Die neuen „miCards“ genannten, 12 x 21 x 1,95 mm großen Speicherikarten sind fast so klein wie microSD-Karten (15 x 11 x 1 mm). Nach Angaben des Verbandes werden sie voll kompatibel zu SD-/MMC-Kartenslots sein. Sie haben aber, anders als die microSD-Karten, ein großen Vorteil: Sie lassen sich direkt – ohne Umweg über einen USB-Kartenleser – über einem USB-Port auslesen. Dabei sollen sie Geschwindigkeiten von 480 MBit/s erreichen.

Gerüchten zufolge wurde in Labortests auch schon doppeltes USB-2.0-Tempo erreicht, berichtet der Branchendienst Heise online. Die prinzipiell mögliche Speichermenge betrage zwei Terabyte. Erste Muster sollten auf der Fachmesse Computex in Taiwan zu sehen sein. Die ersten miCards könnten im dritten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen. Sie sind vor allem für kleinere Geräte wie Handys, PDAs und Navigationsgeräte interessant.

Die Arbeit an der Spezifikation zu den miCards begann bereits vor mehr als zweieinhalb Jahren. Damals versuchte vor allem das Industrial Technology Research Institute (ITRI) ein µCard (mju-Karte) genanntes Flash-Speicherkärtchen zu entwickeln. Es sollte kompatibel zu SD-/MMC-Kartenslots sein, aber eine einfachere, billigere und schnellere Schnittstelle besitzen. Später hat das ITRI dann Kontakt zur MMCA aufgenommen.

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