Neue Programme verbessern die W-Lan-Nutzung
Software spürt nächsten Hotspot auf

Für Christopher Thomas, Chefstratege beim Chiphersteller Intel, steht die Computerbranche wieder einmal vor einem Wendepunkt: "Wireless-Lan-Hotspots und neue Anwendungen für drahtlose Umgebungen werden unseren Umgang mit Computern radikal verändern."

HB DÜSSELDORF. Thomas setzt auf so genannte serviceorientierte Architekturen. Dabei werden zwar immer noch - wie bislang - Daten zu bestimmten Zeiten über das Internet auf einen tragbaren Rechner geladen - etwa an einem W-Lan-Hotspot. Doch die Ausführung der Programme und die Informationsverarbeitung erfolgen vollkommen autonom auf dem Notebook. Eine Online-Verbindung ist dafür nicht mehr notwendig.

Um die Entwicklung solcher Anwendungen mit kombinierten Online- und Offline-Funktionen voranzubringen, hat Intel Ende vergangenen Jahres gemeinsam mit einer Reihe von Firmen die "Mobilized Software Initiative" (MSI) gestartet. Mit von der Partie sind neben Microsoft, IBM, Hewlett-Packard, Sun, Adobe und Macromedia auch etliche kleinere Software-Hersteller wie Avant-Go, Tailwind, Dreamfactory, Infopath, Iona und Sandhill. "Unser Ziel sind neuartige Internet-Anwendungen, die in einer drahtlosen Welt auf Plattformen ohne Grenzen funktionieren", sagt Thomas.

Eine der ersten Varianten für eine solche Applikation soll den Nutzern die Suche nach einer drahtlosen Datentankstelle erleichtern. Denn jeder, der mit einem tragbaren Rechner unterwegs ist und schnell seine E-Mails checken oder im Web surfen will, kennt das Problem: Entweder hat er vorher Erkundigungen eingeholt, wo sich ein Hotspot befindet und steuert ihn gezielt an. Oder er scannt mit seiner W-Lan-Karte oder einem kleinen Suchgerät permanent den Äther - in der Hoffnung, irgendwo auf einen öffentlichen Zugang zu stoßen.

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