Neuer Handy-Boom beschert Ericsson 2004 Rekordgewinn

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Neuer Handy-Boom beschert Ericsson 2004 Rekordgewinn

Nach drei Jahren mit hohen Verlusten und drastischen Stellenstreichungen hat der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson 2004 einen Rekordgewinn geschafft. Vor Steuern kletterte er auf rund 28 Mrd. Kronen (3,1 Mrd. Euro), nach etwa vier Mrd. Kronen im Vorjahr.

dpa STOCKHOLM. Nach drei Jahren mit hohen Verlusten und drastischen Stellenstreichungen hat der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson 2004 einen Rekordgewinn geschafft. Vor Steuern kletterte er auf rund 28 Mrd. Kronen (3,1 Mrd. Euro), nach etwa vier Mrd. Kronen im Vorjahr.

Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 19 Mrd. Kronen, nach einem Minus von fast elf Mrd. Kronen ein Jahr zuvor. Bei der Veröffentlichung dieser Jahresbilanz nannte Konzernchef Carl-Henric Svanberg am Donnerstag in Stockholm als wichtigsten Grund eine beispiellose weltweite Steigerung der Zahl von Mobiltelefon-Nutzern.

Allein die letzten drei Monate vor dem Jahreswechsel brachten dem Unternehmen einen Rekord-Quartalsgewinn von 9,3 Mrd. Kronen. Svanberg sagte: „Wir haben ein fantastisches Jahr hinter uns.“ Nie zuvor habe es eine Zunahme von 300 Mill. neuen Handy-Nutzern gegeben wie 2004. Danach hätten nun 27 Prozent der Weltbevölkerung Zugang zur Mobiltelefonie.“

Ericsson sei „stolz auf die eigene Entwicklung im letzten Jahr und auf die hohe Gewinnmarge“, erklärte Svanberg im Rundfunk. Das schwedische Unternehmen hat die Beschäftigtenzahl seit dem ersten von drei Jahren mit roten Zahlen von über 100 000 auf gut 60 000 fast halbiert und die Fertigung von Handys an ein Gemeinschaftsunternehmen mit Sony ausgelagert. Als weltweit größter Anbieter von Mobilfunk- Netzen steigerte Ericsson seinen Umsatz im letzten Jahr um zwölf Prozent von 117,7 auf 132 Mrd. Kronen.

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