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Neuer „ipod Photo“: Musik-Player und Fotoalbum

Apple will mit dem neuen „ipod Photo“ seine führende Position bei mobilen Musik-Playern weiter gegen die wachsende Konkurrenz stärken. Neben einer großen Musiksammlung kann der ipod Photo nun auch bis zu 25 000 Fotos speichern und über ein hochauflösendes Farbdisplay wiedergeben.

dpa FELDKIRCHEN. Apple will mit dem neuen „ipod Photo“ seine führende Position bei mobilen Musik-Playern weiter gegen die wachsende Konkurrenz stärken. Neben einer großen Musiksammlung kann der ipod Photo nun auch bis zu 25 000 Fotos speichern und über ein hochauflösendes Farbdisplay wiedergeben.

Das teilte der Computer-Bauer mit. „Die eigene Foto- und Musiksammlung überall dabei haben zu können, ist die kommende große Sache“ sagte Apple-Chef Steve Jobs. In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen zunehmend Gegenwind von Herausforderern wie zum Beispiel Microsoft bekommen.

Der weltgrößte Softwarehersteller versucht, mit Software für portable Geräte, die neben Musik auch andere Medien wie Videos und Bilder abspielen kann, Boden in dem lukrativen Markt gut zu machen. Musik sei nur ein Teil der „Vision der Digitalen Unterhaltung überall“ hatte Microsoft-Gründer Bill Gates erst vor rund zwei Wochen betont.

Dass künftige ipods möglicherweise auch in der Lage sein werden, Videos abzuspielen, schloss Apple-Chef Steve Jobs jedoch aus. Um Filme wirklich genießen zu können, seien die Bildschirme der portablen Geräte viel zu klein und die Wiedergabequalität zu gering, sagte Jobs dem „Wall Street Journal online“. Mit einer Speicherkapazität von 40 und 60 Gigabyte lassen sich auf dem neuen ipod Photo bis zu 15 Stunden Musik anhören oder fünf Stunden Bilder anschauen.

Unterdessen eröffnete Apple auch eine weitere Version seines populären itunes Music Store speziell für die Europäische Union. Damit erweitert das Unternehmen sein Internet-Musikangebot auf die Länder Österreich, Belgien, Finnland, Griechenland, Italien, Luxemburg, Portugal, Spanien und die Niederlande. Auch hier versucht Microsoft, über ein eigenes Angebot im Internet- Dienst MSN in den Markt einzudringen.

itunes sei jedoch nach wie vor die Nummer eins unter den Online-Musikdiensten mit über 70 Prozent Marktanteil allein in den USA und Großbritannien, sagte Eddy Cue von Apple. „Mit dieser Erweiterung erreichen wir jetzt fast 70 Prozent aller Kunden des globalen Musikmarkts.“

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