Neuer Supercomputer erreicht maximal 65 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde
NEC präsentiert den Nachfolger des Earth Simulators

Der japanische High-Tech-Konzern NEC Corp. gab im Herbst 2004 die Markteinführung seiner neuen Supercomputerreihe "SX-8" bekannt. Der neue Rechner ist nicht nur kompakter als sein Vorgänger und verbraucht zudem weniger Energie.

DÜSSELDORF. Die neuen Höchstleistungsrechner besitzen zudem eine hohe Speicherbandbreite, um die schnelle Verarbeitung großer und komplexer Datenmengen zu ermöglichen, wie sie beispielsweise bei meteorologischen Vorhersagen, Umweltsimulationen und wissenschaftlichen Berechnungen benötigt werden. Die SX-8 ist Nachfolger des Earth-Simulators in Yokohama, der bis vor wenigen Wochen der schnellste Supercomputer der Welt gewesen ist, bevor er von einem Prototypen der jüngsten IBM-Rechnergeneration enttrohnt worden ist.

Ein einzelnes Rechnermodul (ein so genannter "Knoten") des neuen NEC-Systems erreicht eine Spitzenleistung von 128 Gigaflops (ein Gigaflop sind eine Milliarde so genannter Fließkommaoperationen pro Sekunde). "Würden 512 Module - die maximal mögliche Zahl - zusammengeschaltet, wäre ein solcher Rechner mit 65 Teraflops pro Sekunde der schnellste Vektorsupercomputer der Welt", sagt Makoto Tsukakoshi, Chef der NEC High Performance Computing Europe GmbH. Der Earth Simulator von 2001 schafft 35,8 Teraflops.

Bislang hat jedoch noch niemand einen solchen Rechner bestellt. Das Höchstleistungsrechenzentrum der Uni Stuttgart (HLRS), einer der ersten Kunden, wird im Frühjahr 2005 ein System mit 64 Knoten und acht Teraflops in Betrieb nehmen. "Mit der neuen Anlage können wir eine größere Rechenkapazität zur Verfügung stellen, mit der dann wesentlich detailliertere Berechnungen in kürzerer Zeit durchgeführt werden können", sagt der Leiter des Rechenzentrums Michael Resch.

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