Neuer Trojaner treibt sein Unwesen
Software-Spion in angeblicher Telekom-Rechnung versteckt

Experten haben warnen erneut vor gefälschten E-Mails, die sich nun als Online-Rechnungen der Telekom ausgeben. In den Mails verberge sich ein so genannter Trojaner, eine Spionage-Software, die auf dem befallenen Rechner eine Hintertür öffnet.

dpa HAMBURG. Experten haben seit Mittwoch erneut vor gefälschten E-Mails gewarnt, die sich als Online-Rechnungen der Telekom ausgeben. In den Mails verberge sich ein so genannter Trojaner, eine Spionage-Software, die auf dem befallenen Rechner eine Hintertür öffnet.

Sobald der Anwender eine angehängte Datei mit der Endung „.CHM“ öffnet, werde der Trojaner auf dem Rechner installiert und warte auf weitere Instruktionen, teilte der Viren-Spezialist H+BEDV mit.

Dateien mit der Endung „.CHM“ sind Hilfedateien des Betriebssystems Windows, die von Microsofts Internet Explorer ausgeführt werden. Nach Angaben des Branchendienstes „Heise Security“ nutzt die Spionage-Software damit möglicherweise eine ältere Schwachstelle des Browsers. Vor dem Angriff geschützt sollen alle Rechner sein, auf denen alle verfügbaren Updates für den Browser installiert sind.

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