Neuer Wurm treibt im Internet sein Unwesen
Deutscher Wurm für deutsche Opfer

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationsverarbeitung warnt vor einem neuen Viren-Abkömmling der Sober-Familie. Heimtückisch dabei: Der Internetwurm kommt in deutscher Sprache einher und verspricht teilweise gar Virenupdates.

hiz DÜSSELDORF. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) warnt vor dem neuen Internetwurm Sober.F alias I-Worm.VB.c. Wie sein Vorgänger Sober.c kommt er in deutscher oder englischer Sprache einher, abhängig von der Länderdomain des Empfängers. Während Mailadressen, die auf „.com“ enden, eine englische Mail im Postfach vorfinden, werden „.de“ Endungen mit deutschen Texten bedient. Dabei ist die Text-Auswahl, auf die der Schädling zurückgreift, vielfältig. Registrierungsbestätigungen bis zu Textzeilen wie „Na überrascht?!“ kann man im Betreff finden. Im eigentlichen Text der Viren-Mails findet der Empfänger auch schon mal einen Virenwarnung, mit der Aufforderungen, nähere Informationen dem Anhang zu entnehmen. Ein Klick darauf genügt, und der Rechner ist verseucht.

Wie viele andere Viren und Würmer verschickt sich Sober.F selbst als Anhang an alle Mailadressen, die auf dem infizierten System gefunden werden. Der Wurm nutzt dabei keine Schwachstellen in Outlook Express oder dem Internet Explorer aus; zur Infektion ist eine Aktion des Anwenders notwendig. Der Wurm verfügt soweit bislang bekannt über keine Schadensroutine, die Daten zerstört. Allerdings versucht er, aus dem Internet weitere Programme zu laden und sie auszuführen. Sicherheitsexperten raten, die Auto-Notification der Mailscanner abzuschalten, um nicht zusätzlich Netzlast zu erzeugen. Sie sind sowieso meist sinnlos, da sie im Internetnirwana untergehen.

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