Neues Internet-Protkoll
Im Netz wird's eng

Eine weltweite Kampagne soll die bisher zögerliche Umstellung des Internet-Protokolls beschleunigen. Die Initiativen zum Aktionstag waren spürbar, allerdings auf bislang noch äußerst niedrigem Niveau. Jetzt wird es eng.
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BerlinAn einem weltweiten Aktionstag zur Einführung eines moderneren Internet-Protokolls (IP) haben sich am Mittwoch mehrere hundert Unternehmen beteiligt. Die Auswirkungen beim „Traffic“, also beim Datenverkehr im Netz, waren zwar messbar. Nach dem aktuellen Standard IPv6 wird bislang aber nur ein winziger Bruchteil der Daten transportiert. Das soll sich bis zum Jahresende ändern, wenn auch die großen Internet-Service-Anbieter die Umstellung bis zu den Endkunden bringen. Internet-Nutzer müssen sich dabei keine Sorgen machen.
Die Teilnehmer an dem Aktionstag - insgesamt meldeten sich mehr als 1400 Unternehmen an - schufen mit Änderungen in den Einstellungen ihrer Webserver die Voraussetzungen, dass Datenpakete auch in dem gigantisch erweiterten IPv6-System transportiert werden können. Das aus den Nähten platzende IPv4-System bleibt zunächst parallel dazu weiter bestehen.
Beim weltgrößten Internet-Austauschknoten DE-CIX in Frankfurt am Main erreichte der ausschließlich über IPv6 abgewickelte Datenverkehr („native IPv6“, ohne Übergangstechniken) bis Mittwochnachmittag einen Anteil von 0,27 Prozent der gesamten Datenflut mit einer Bandbreite von 1129 Gigabit pro Sekunde. Dies sei eine Steigerung von 125 Prozent seit dem IPv6-Aktionstag im vergangenen Jahr, sagte Norbert Pohlmann vom Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Der Zuwachs seit Mai betrage 16 Prozent.

„Ich hätte mir gewünscht, dass die Steigerungsrate größer wird“, sagte Pohlmann, der auch dem Beirat des Instituts der deutschen Internetwirtschaft (Eco) angehört, der Nachrichtenagentur dpa. „Es passiert etwas, aber es muss noch deutlich mehr passieren.“ Beim Kurznachrichtendienst Twitter stieß die Aktion immerhin auf einigen Wiederhall: IPv6 war ein sogenanntes „Trending Topic“ - einer der meistverwendeten Begriffe.

Nach den am Mittwoch veröffentlichten Ergebnissen einer Umfrage des britischen Netztechnik-Anbieters BT Diamond IP ist der Anteil der Unternehmen, die IPv6 zumindest teilweise eingeführt haben, im vergangenen Jahr von weltweit 5 auf 13 Prozent gestiegen. Weitere 44 Prozent der 876 Befragten gaben an, die Umstellung in den nächsten zwei Jahren vollziehen zu wollen. „Der Übergang auf IPv6 ist bereits in vollem Gang“, erklärte der zuständige Manager von BT Diamond IP, Tim Rooney.
Das Internet-Protokoll ist eine zentrale technische Voraussetzung für den Austausch von Daten im weltweiten Computernetz. Die wichtigste Aufgabe des Standards ist es, ein einheitliches Format für die Adressen festzulegen, mit dem sich die ans Netz angeschlossenen Geräte ansprechen lassen. Das bisherige Internet-Protokoll, Version 4 - IPv4 - wurde 1981 als Standard festgelegt. Der Nachfolger IPv6 wurde bereits Ende 1995 auf den Weg gebracht.

Dieses Protokoll stellt den Vorrat an verfügbaren IP-Adressen auf eine breitere Basis: Statt 4,3 Milliarden möglicher Adressen gibt es einen nahezu unendlichen Raum von 340 Sextillionen Adressen. Das entspricht etwa dem Verhältnis eines winzigen Wassertröpfchens mit einem Durchmesser von 0,3 Millimetern zum gesamten Wasservorkommen der Erde.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • script.kiddis == diejenigen die das schrieben was die MCSEs im Policy Editor nachher per User Interface konfigurieren.

    Pony- oder HundeKOT => "Tretmine"!

  • Haben auch alle sch--Ö-n PONY-KOT implementiert?

  • viel Spass,wenn die script.kiddis demnächst die Lampen ein-ausschalten, Rolläden und Geräte per Geisterhand bedienen.
    Die Scherheits-Vorkehrungen sind ( noch ) katastrophal !!

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