Nicht gestopfte Windows-Sicherheitslöscher
"Sasser" lebt vom Leichtsinn

Der neue Internet-Schädling „Sasser“ ist nicht zu bremsen. Ursache ist oft die Unaufmerksamkeit oder der Leichtsinn der Anwender, die bekannte Sicherheitslücken im Windows-Betriebssystem nicht schließen. Firmen können über zentrale Maßnahmen die Sicherheit erhöhen und Kosten sparen.

hiz DÜSSELDORF. Seit dem ersten Mai-Wochenende verseucht der Internetwurm „Sasser“ mit seinen verschiedenen Varianten weltweit Rechner. Allein dem Virenforschungslabor von McAfee sind binnen Tagen 72 000 befallene Rechner gemeldet worden. In Europa sind vor allem Spanien, Frankreich und Deutschland von der Seuche befallen. Die Variante „Sasser.c“ ist dagegen vor allem in den USA erfolgreich.

Tröstlich angesichts der massiven Viren-Epidemie ist, dass sich die Anwender offenbar der Gefahren immer mehr bewusst werden. So ist die bekannte Zahl der befallenen Rechner im Gegensatz zu den gesamt gezählten Angriffen relativ klein. Weltweit wurden mehr als eine Million Angriffe von „Sasser“-Varianten verzeichnet.

Dabei ist für die Abwehr von „Sasser“ nur ein kleines System-Update notwendig. Der Wurm verbreitet sich nämlich nicht über E-Mails, bei denen der Anwender durch anklicken des Anhangs die Schädling aktiviert. Er greift automatisch Rechner an, die über das Internet zu erreichen sind. Ist dabei eine Sicherheitslücke im System nicht geschlossen, die seit Wochen bekannt ist, gelangt „Sasser“ aufs System. Für diese Schwachstelle hat Microsoft auf der Windows Update-Seite seit geraumer Zeit einen so genannten Patch zur kostenlosen Nachbesserung bereitstellen. Diese Updates werden in monatlichen Abständen angeboten und sollten von den Anwendern regelmäßig installiert werden.

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