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Nokia hält an Prognose für Branchenwachstum 2005 fest

Der weltgrößte Handyhersteller Nokia hat seine Prognose für ein zehnprozentiges Wachstum des Handymarktes im nächsten Jahr bekräftigt. Es könne sogar höher ausfallen, wenn der Absatz von UMTS-Telefonen in der zweiten Jahreshälfte in Schwung komme.

dpa HAMBURG. Der weltgrößte Handyhersteller Nokia hat seine Prognose für ein zehnprozentiges Wachstum des Handymarktes im nächsten Jahr bekräftigt. Es könne sogar höher ausfallen, wenn der Absatz von UMTS-Telefonen in der zweiten Jahreshälfte in Schwung komme.

Das sagte Nokia-Chef Jorma Ollila der „Financial Times“. Analysten stellen diese Prognose dem Bericht zufolge in Frage. So gehe Richard Windsor von der Investmentbank Nomura von zwei bis drei Prozent Wachstum aus. Seiner Ansicht nach werden im kommenden Jahr weniger Neukunden in Schwellenländern wie Russland und Lateinamerika hinzukommen.

Ollila sieht seine Prognose dem Bericht zufolge nicht als „aggressiv“. Das Wachstum werde durch eine Kombination von Schwellenmärkten und einem guten und gesunden Markt für Ersatzgeräte“ erreicht. „Und dann ist da noch UMTS.“ Mit entsprechenden Handy- Modellen sieht sich Nokia gut aufgestellt. „Wir können es uns nicht leisten, zu spät zu kommen, aber es geht uns nicht darum, dass wir die Ersten sind“, sagte Ollila.

Im Jahr 2004 dürfte der Handymarkt nach Angaben der Zeitung um mehr als 20 Prozent auf 630 bis 650 Mill. Mobiltelefone gewachsen sein. Zuletzt hatte sich Nokia nach sinkenden Anteilen wieder mit einem Marktanteil von über 30 Prozent als Weltmarktführer im dritten Quartal behaupten können.

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