Nur noch kleinere Schwächen
LCD-Monitore eignen sich auch für Spiele

Mit neuen Techniken zur Beschleunigung der Bildwechsel gelingt es den Herstellern von LCD-Flachbildschirmen immer besser, auch Bewegtbilder gestochen scharf dazustellen. Das Computermagazin c?t hat für die aktuelle Ausgabe neun schnelle 19-ZollDisplays getestet. Fast alle Geräte haben den Test mit den Computerspielen bestanden.

HB HANNOVER. "Die Flachbildschirme sind zwar immer noch nicht so schnell wir die Röhrenmonitore. Sie reichen aber inzwischen durchaus für normale Ansprüche der Computerspieler aus", fasst c?t-Redakteurin Ulrike Kuhlmann das Testergebnis zusammen.

Flachbildschirme haben den herkömmlichen Röhrenmonitoren in Bezug auf Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe den Rang abgelaufen. Doch bei der Wiedergabe schnell bewegter Bilder zeigen herkömmliche LCDs noch Schwächen: Die Darstellung in PC-Spielen oder beim Abspielen von DVDs wirkt bei genauer Betrachtung unscharf. Dieses Problem versuchen die Hersteller durch immer kürzere Schaltzeiten zu beseitigen.

Da Flüssigkristalle von Natur aus eher träge sind, forschen die Materialhersteller an neuen Rezepturen, um die Viskosität des Kristalls zu verringern. Darüber hinaus setzen die Displayhersteller auf die so genannte Overdrive-Technik: Dabei wird bei jedem Bildwechsel kurzzeitig eine erhöhte Spannung an die Pixel gelegt und so die Ausrichtung des Kristalls beschleunigt und damit die Schaltgeschwindigkeit des Displays erhöht.

Die Hersteller bringen inzwischen fast im Monatsrhythmus schnellere LC-Displays auf den Markt. Diese sind aber noch deutlich teurer als normale LCD-Bildschirme, die schon für knapp 250 Euro angeboten werden. Der teuerste Monitor im Test kam von Eizo und kostet 850 Euro - der billigste von View Sonic kostet immerhin noch 420 Euro.

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