Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
ARD will Internetangebote weiter ausbauen

Die ARD will ihr Internetangebot trotz Kritik von Privatsendern und Zeitungsverlegern weiter ausbauen. „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk lässt sich nicht verbieten, im Onlinebereich stattzufinden“, sagte der ARD-Vorsitzende Fritz Raff.

dpa SAARBRüCKEN. Raff warnte beim Verbandstag des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) am Dienstag in Saarbrücken davor, „den öffentlich-rechtlichen Rundfunk von den nachwachsenden Generationen abzuschneiden“.

Der Intendant des Saarländischen Rundfunks sagte, die Diskussion um die digitale Zukunft werde „die ordnungspolitische Auseinandersetzung der nächsten Monate“ werden. Er sei offen dafür, dass auch Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, „wenn sie anständige soziale Bedingungen schaffen“, ihre digitalen Angebote ausbauen und statt Unterhaltungsangeboten „die journalistische Basis in den Onlineauftritt hinein verbreitern“. Auf diese Weise könnten Zeitungen „einen echten publizistischen Mehrwert“ schaffen.

Die Privatsender verlangen einen vorläufigen Stopp beim Ausbau der Digitalangebote von ARD und ZDF. Auch der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Helmut Heinen, hatte am Montag erklärt, die Spielräume für die mit Gebühren finanzierten Aktivitäten im Internet seien sehr eng und müssten vor allem der Programmbegleitung und der Information dienen.

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