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Österreichische Mobilkom will serbische Mobtel kaufen

Die österreichische Mobilkom, hundertprozentige Tochter der börsennotierten Telekom Austria (TA), will den größten serbischen Mobilfunkanbieter Mobtel kaufen.

dpa BELGRAD. Die österreichische Mobilkom, hundertprozentige Tochter der börsennotierten Telekom Austria (TA), will den größten serbischen Mobilfunkanbieter Mobtel kaufen. Seine Bundesregierung unterstütze diese Bemühungen, sagte der österreichische Vizekanzler Hubert Gorbach am Freitag in Belgrad nach Gesprächen mit dem serbischen Regierungschef Vojislav Kostunica.

„Die österreichische Regierung ist sehr an diesem Brückenschlag nach Serbien interessiert“ und stehe hinter den Mobilkom-Plänen. Die offiziellen Verhandlungen zwischen der serbischen Regierung und Mobilkom könnten beginnen.

Zuvor hatten österreichische Finanzinvestoren rund um Martin Schlaff den privaten Mobtel-Anteil von dem umstrittenen serbischen Millionär Bogoljub Karic gekauft. Dieser behauptet, ihm hätten 51 Prozent gehört. Das wird vom serbischen Staat aber bestritten, der selbst wenigstens 58 Prozent besitzen will. Der Streit um die Eigentumsverhältnisse liegt seit langem vor dem Internationalen Schiedsgericht bei der Handelskammer Zürich.

„Wir haben zwischen 42 und 52 Prozent der Mobtel gekauft“, sagte Geldgeber Schlaff in Belgrad ohne nähere Angaben. Über den Kaufpreis wollte er keine Angaben machen. Der Gesamtwert von Mobtel wird auf eine Milliarde Euro geschätzt.

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