Oft fehlt Know-how für effizienten Einsatz
Internettelefonie bietet noch reichlich Potenzial

Das Ende des Wachstums rückt näher: Noch legt das Geschäft mit der Übertragung von Telefongesprächen über Internet-Technologien, Voice over IP (VoIP) genannt, aber kräftig zu.

DÜSSELDORF. Im Jahr 2007 erreichen die weltweiten Umsätze mit Voice-over-IP-Geräten laut Juniper Research mit mehr als 5,5 Mrd. Dollar ihren Höhepunkt – eine Ursache ist die noch immer hohe Nachfrage aus China. Anschließend prognostizieren die Analysten jedoch einen Abwärtstrend – bis 2010 werde das Marktvolumen auf drei Mrd. Dollar sinken.

In Industrieländern ist Voice-over-IP bereits bei vielen Unternehmen etabliert – nun überlegen die IT-Verantwortlichen, wie sie mehr Nutzen aus den Investitionen ziehen können. „Sie erhoffen sich Einsparungen von einer einheitlichen Infrastruktur für Daten und Sprache sowie durch verbessertes Management“, sagt Thorsten Wichmann, Geschäftsführer von Berlecon Research. Bislang sei es kompliziert gewesen, effiziente Voice-over-IP-Infrastrukturen zu installieren. Nun seien Kinderkrankheiten wie fehlende Interoperabilität beseitigt, stabile herstellerneutrale Standards existieren.



Vereinheitlichung hat begonnen

Die Vereinheitlichung hat begonnen – bestätigt Michael Ganser, Geschäftsführer von Cisco Deutschland. Hintergrund: „Die Vielfalt der Infrastrukturen für Sprache, Daten und Übertragung von Bewegtbildern war ein Kostentreiber.“ Parallel würden die Chancen neuer Anwendungen erkannt: „Unternehmen beginnen den Business-Nutzen von Präsenzinformationen zu begreifen.“ Softwarelösungen etwa zeigen an, ob ein Kollege an einer Telefonkonferenz teilnimmt oder im Urlaub ist. Laut einer Umfrage von Berlecon haben jedoch erst 14 Prozent der Unternehmen entsprechende Anwendungen im Einsatz.

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