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Chat-Selbstkontrolle gestartet

Chaträume im Internet sollen für Kinder und Jugendliche sicherer werden: Führende deutsche Branchenvertreter wie Lycos Europe, RTL interactive und Knuddels haben sich am Montag in Berlin zu einer „Selbstkontrolle Chat“ zusammengeschlossen und einen Verhaltenskodex unterzeichnet.

dpa BERLIN. Die Unternehmen wollen Angebote, die Kindern und Jugendlichen zugänglich sind, künftig genauer kontrollieren. Der Zusammenschluss erfolgt unter dem Dach der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V (FSM).

In einem Chat können mehrere Nutzer in Echtzeit Textnachrichten austauschen. Die beteiligten Unternehmen wollen ihre Plattformen künftig in der Zeit von 10.00 bis 22.00 Uhr von einem Moderator betreuen lassen. Außerdem ist den Angaben zufolge geplant, eine gemeinsame Liste mit Begriffen zu erstellen, die in Chats nicht benutzt werden dürfen ("Badwords“).

Katja Knierim von Jugendschutz.net beurteilte die Initiative grundsätzlich positiv: "Mit der Moderation steht und fällt die Sicherheit eines Chats.“ Ein Moderator gewährleiste die Einhaltung von Regeln und sei Ansprechpartner für Kinder, die sich belästigt fühlten.

Die Chat-Expertin bemängelte jedoch, dass noch zu wenige Betreiber in der FSM organisiert sind und damit die Vereinbarung längst nicht alle Angebote einschließt. Eltern riet sie, sich selbst ein Bild davon zu machen, wo sich ihre Kinder im Internet aufhalten. Jugenschutz.net gibt dazu Informationen. Die Organisation ist die Jugendschutz-Stelle der Bundesländer für das Internet.

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