Online-Gebrauchtwagenhandel wird kostenpflichtig
Schluss mit lustig - Mobile.de will jetzt Geld

Der Handel mit gebrauchten Autos im Internet wird voraussichtlich in Zukunft nicht mehr kostenfrei sein. Der deutsche Marktführer unter den Internet-Gebrauchtwagenseiten, Mobile.de, will im kommenden Jahr für die Inserate privater Kunden zehn Euro verlangen, teilte das Unternehmen am Montag in Hamburg mit.

HB/dpa HAMBURG. Bereits ab 8. September gelte ein Einführungspreis von acht Euro je Inserat. Außerdem können über Mobile.de künftig auch Autos ersteigert werden.

Der Handel mit Gebrauchtwagen gehört zu den erfolgreichsten Geschäftsmodellen im Internet. Jeder fünfte Gebrauchtwagen in Deutschland wird über Mobile.de gehandelt, das sind im Jahr 2,4 Mill. Fahrzeuge im Wert von 18 Mrd. €. Rund 840 000 Autos stehen allein bei Mobile.de zur Auswahl. Der Gebrauchtwagen- Marktplatz ist mit 595 Mill. Seitenaufrufen die meistgeklickte deutsche Internet-Seite. Das Unternehmen erreicht mit knapp 100 Mitarbeitern in diesem Jahr einen Umsatz von 22,7 Mill. € und arbeitet seit 2001 mit Gewinn.

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