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Online-Jobbörse der Bundesagentur soll besser werden

Nach Kritik an ihrer Online-Jobbörse hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) weitere Verbesserungen des Angebots versprochen. Bei 44 Prozent der Suchabfragen habe es nach einem vorläufigen Bericht des Bundesrechnungshof (BRH) an der Eignung der Bewerber oder der Umsetzung ihrer Wünsche gefehlt.

dpa NÜRNBERG. Nach Kritik an ihrer Online-Jobbörse hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) weitere Verbesserungen des Angebots versprochen. Bei 44 Prozent der Suchabfragen habe es nach einem vorläufigen Bericht des Bundesrechnungshof (BRH) an der Eignung der Bewerber oder der Umsetzung ihrer Wünsche gefehlt.

Das berichtete das Nachrichtenmagazin „Focus“ (Montag). Nach Angaben einer BA-Sprecherin vom Samstag ist der „virtuelle Arbeitsmarkt“ seit dem BRH-Bericht bereits stark verbessert worden. Er werde weiter optimiert. Verändert werden sollen ab Frühjahr 2005 auch die Fragebögen an die Bezieher von Hartz IV.

Die Vermittlungschancen hätten sich durch die neuen Online- Programme „nicht verbessert“, hieß es laut „Focus“ in dem Prüfbericht. Deshalb moniere der Rechnungshof: „Bislang hat die BA 98 Mill. Euro für die Bereitstellung der Programme erbracht, aber keine deutliche Verbesserung der Qualität erreicht.“

Die Prüfung der virtuellen Jobbörse habe bereits in der ersten Jahreshälfte 2004 stattgefunden, erwiderte die BA-Sprecherin. Seitdem seien zahlreiche Verbesserungen eingeführt worden. Allerdings könne sich die BA auch noch nicht abschließend äußern, da der Abschlussbericht des BRH erst für Anfang 2005 erwartet werde. Innenrevisoren hatten nach einem Bericht vom November auch zahlreiche Fehler bei der Auftragsvergabe bei der Online-Jobbörse festgestellt.

Die BA-Sprecherin bestätigte außerdem, dass bei den Hartz-IV- Fragebögen die Einkommensnachweise künftig anders erfasst werden sollen. Ob die Fragebögen kürzer werden, wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet hatte, konnte die BA-Sprecherin nicht sagen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazin ist geplant, dass der Antragsteller die Verdienstbescheinigung des Arbeitgebers künftig getrennt von anderen Einkommensnachweisen einreichen kann. Klarere Formulierungen solle es auch bei den Fragen nach weiteren Personen im Haushalt, Kindern und saisonaler Beschäftigung geben.

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