Online-Musikhandel
Norwegen und Schweden sagen iTunes den Kampf an

Apple verstößt mit den Geschäftsbedingungen seines Online-Musikhandels gegen skandinavisches Recht. Die norwegische Verbraucherschutzorganisation hatte Anfang dieses Jahres beim obersten Verbraucherschützer des Landes Klage gegen den US-Computerkonzern eingereicht.

HB STOCKHOLM. Der weltweit erfolgreichste Musik-Download-Anbieter, der iTunes-Music Store des amerikanischen Computer- und iPod-Herstellers Apple, verstößt mit seinem norwegischen Online-Laden gegen dort geltendes Recht. Das hat der Verbraucherschutz-Ombudsmann nach einer Klage der norwegischen Verbraucherschutzorganisation festgestellt.

Er gibt Apple bis zum 21. Juni Zeit, die allgemeinen Geschäftsbedingungen dem norwegischen Recht anzupassen. Sollte das nicht geschehen, könnte dem iTunes Music Store das Aus in dem skandinavischen Land drohen.

Ein ähnliches Verfahren wurde am Donnerstag auch im Nachbarland Schweden gegen Apple und MSN Music von Microsoft eingeleitet. Eine Entscheidung wird hier allerdings erst in einigen Monaten erwartet. Der US-Konzern hat die Verfahren bislang nicht kommentiert.

Die norwegische Verbraucherschutzorganisation hatte Anfang dieses Jahres beim obersten Verbraucherschützer des Landes Klage gegen Apple eingereicht, da das Unternehmen ihrer Ansicht nach sowohl bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen als auch bei den Haftungsbeschränkungen gegen norwegischen Recht verstößt.

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