Online-Netzwerk
Linkedin will in Deutschland wachsen

Das nach eigenen Angaben weltgrößte Internet-Businessnetzwerk Linkedin mit 7,8 Millionen Mitgliedern will verstärkt in Deutschland wachsen. Man werde demnächst eine deutsche Version starten, sagte Linkedin-Mitbegründer Konstantin Guericke am Dienstag der dpa.

dpa HAMBURG. Deutschland sei ein wichtiger Markt mit vielen zahlungsbereiten Kunden. In Deutschland ist bereits der Wettbewerber Openbc (künftig Xing) etabliert, der weltweit 1,5 Mill. Mitglieder hat. Das in Palo Alto (US-Staat Kalifornien) ansässige Unternehmen Linkedin hat bisher 250 000 Nutzer in Deutschland und drei Mill. in Europa.

Auf den Seiten der Online-Netzwerke können Mitglieder ihre Profile anlegen und sich gegenseitig als Kontakte verlinken. Sie sind ein zunehmend beliebtes Mittel, um sich für die Jobsuche zu präsentieren oder neue Kontakte zu knüpfen. Ein Unterschied von Linkedin im Vergleich zu anderen Anbietern sei, dass man nur Nachrichten von Bekannten und Freunden erhalten kann, erläuterte Guericke. Damit solle die Privatsphäre zum Beispiel prominenter Personen geschützt werden.

Linkedin ist kostenlos nutzbar, eine Premium-Mitgliedschaft mit erweiterten Funktionen kostet aber zwischen 300 und 5 000 Dollar im Jahr. Das teuerste Modell schließt zum Beispiel eine Referenzfunktion ein und die Möglichkeit, auch Unbekannten eine limitierte Anzahl von Nachrichten zu verschicken. Diese Option werde zum Beispiel von Personalabteilungen genutzt. Beim Wettbewerber Openbc/Xing kostet die Premium-Mitgliedschaft 5,95 Euro im Monat.

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