Online Shopping
Bequemes Einkaufen mit Maus und Tastatur

Der Verkauf von Weihnachtsgeschenken im Internet boomt. Doch das Einkaufen im anonymen Internet hat auch seine Tücken. Zur Sicherheit sind daher einige Regeln zu beachten.

HB MÜNCHEN. Nach der Goldgräberstimmung und dem anschließenden Absturz vieler Dot.com-Firmen scheint nun gewisse Normalität in der Nutzung des Internet zum Einkaufen eingekehrt zu sein. Online-Shopping ist in. Das beweisen die jüngsten Zahlen des Handels. In den USA nennt man den Montag nach Thanksgiving, in diesem Jahr war das der 28. November, nun "Cyber Monday". Am Freitag nach dem Erntedankfest stürmen die Amerikaner in die Malls zum Shoppen, am Montag darauf im Büro oder auf dem Heim-PC das Internet.

In Deutschland teilte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) dieser Tage mit, dass im November und Dezember der Online-Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um voraussichtlich 12 Prozent wachsen werde. Der Verband rechnet für die beiden Monate mit einem Gesamtumsatz von 3,6 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Im gesamten Einzelhandel wurden 2004 rund 68 Milliarden Euro umgesetzt. Allein im November und Dezember erzielt der Online-Handel etwa ein Viertel seines Jahresumsatzes. In diesem Jahr werde der Web-Umsatz etwa 14,5 Milliarden Euro betragen. Das seien 13 Prozent mehr als 2004. Für das kommende Jahr 2006 rechnet der Verband mit einem Umsatz von 16,3 Milliarden Euro.

Der HDE gibt an, dass laut einer Umfrage derzeit gut ein Viertel der stationären Geschäfte Waren auch im Internet anbieten, 80 Prozent davon auf einer eigenen Webseite. Etwa ein Viertel der Unternehmen platziere Waren auf Internet-Marktplätzen, etwa 15 Prozent bei Ebay. Insgesamt lasse sich beobachten, dass sich der Internethandel immer weiter professionalisiert. Damit einhergehend nehme die Wettbewerbsintensität zu.

So weit die jüngsten Zahlen des Handels. Damit zeigt sich deutlich, dass für Kunden, die bei ihren geplanten Einkäufen keine persönliche Beratung brauchen, es durchaus bequemer ist, vom heimischen PC aus Weihnachtgeschenke zu besorgen. Das gilt besonders für Bücher, CDs und DVDs, aber auch für elektronischen Geräte oder kulinarische Leckerbissen für die Festtafel aus dem Spezilitätenladen. Damit die Käufer aber beim Einkaufsbummel im World Wide Web keine böse Überraschung erleben, sollten sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten.

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