Online Studie
E-Commerce ist mittlerweile feste Größe

Totgesagte leben länger. Diese Weisheit der „Old Economy“ scheint auch in der „New Economy“ zu gelten. Nachdem viele Experten den Online-Handel mehr oder weniger zu Grabe getragen hatten, zeigt sich nun: Der Patient E-Commerce ist widerstandsfähiger als gedacht. Mittlerweile ist das Internet nicht nur zu einer festen Größe im Handelsgeschäft geworden. Der Bereich wächst sogar schneller als die traditionellen Verkaufskanäle.

HB DÜSSELDORF. In einer aktuellen Studie von Fittkau & Maaß nennen 68 % der befragten Internet-Nutzer das Einkaufen als Grund für die Nutzung des weltweiten Computernetzwerkes. Damit steht das Einkaufen im Netz in der Rangfolge der wichtigsten Gründe, sich ins Internet einzuwählen immerhin auf Platz drei.

"Entgegen aller Unkenrufe und allgemein unbefriedigendem Wirtschaftsklima, entwickelt sich das Internet als Vertriebskanal sehr positiv", sagt Susanne Fittkau, Leiterin der Studie. Das größte Problem sieht sie aber darin, "dass Spam-E-Mails, Computer-Viren und Dialer Internet-Nutzer die Nutzer beim Surfen, aber vor allem beim Einkaufen im Netz bremst".

Infografiken zur W3B-Studie von Fittkau & Maaß finden Sie hier ...

„E-Commerce wird immer alltäglicher“, resümierte vor wenigen Tagen Meg Whitman, die Chefin der US-Firma Ebay. Die weltgrößte Auktionsplattform im Internet ist der Beweis dafür, dass mit dem Handel per Internet Geld zu verdienen ist. Allein im ersten Quartal wurden über Ebay Waren im Wert von acht Mrd. $ umgesetzt, mit stark steigender Tendenz. Dabei ist Deutschland der zweitgrößte Markt für die Internet-Erfolgsstory. Die gut 11 Mill. Nutzern verscherbelten hier zu Lande Waren im Wert von 5 Mrd. Euro über die Plattform. Ebay ist damit fester Bestandteil des Lebensstils geworden.

Ein anderes Symbol ist Amazon.com. Der als Online-Buchhändler gestartete Internet-Versender versteht es geschickt, mit immer neuen Waren die Nachfrage anzukurbeln. So bietet Amazon seinen rund 30 Millionen Nutzern in aller Welt zum Beispiel auch Gartengeräte an. Die Strategie scheint aufzugehen. Der Umsatz legte im ersten Quartal um 41 % zu, mit einem Netto-Ergebnis von 111 Millionen Dollar war es das dritte profitable Quartal in Folge.

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