Online-Studie
Markt für Online-Werbung stagniert größtenteils

Nur knapp 1,3 Prozent der deutschen Media-Etats fließen in Online-Kampagnen, so die aktuelle Statistik des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft. Mit einem Gesamtvolumen von rund 246 Mill. Euro im vorigen Jahr hat die Internet-Werbung damit noch immer nicht die hohen Erwartungen aus der Zeit des Internet-Booms im Jahr 1999/2000 erfüllt.

HB DÜSSELDORF. Hinzu kommt, dass auch die Werbeflaute insgesamt „an den Online-Angeboten nicht spurlos vorüber gegangen“ ist, bilanziert der Zentralverband. Nach zweistelligen Zuwachsraten 2001 und 2002 seien die Werbeeinnahmen der Online-Angebote im vorigen Jahr nur noch um 8,4 % gestiegen. „Im Großen und Ganzen stagniert der Markt“, sagt Ludger Vornhusen, Geschäftsführer von Nielsen Media Research Deutschland. Nielsen erfasst seit drei Jahren in ihrer Bruttowerbestatistik einen Teil der Online-Werbung in Deutschland.

Vor allem die Betreiber kleinerer Portale, Nachrichten-Seiten und Community-Plattformen leiden unter der Zurückhaltung der Werbetreibenden im Internet. Die größten Spieler im Markt dagegen profitieren von ihrer Reichweite und ihren bekannten Marken und konnten im vergangenen Jahr sogar leicht zulegen.

T-Online steigerte sein Segment Advertising/Business-to-Business um 12,8 Prozent. Der Anbieter zieht als Internet-Provider Nutzer aller Altersgruppen auf sein Portal. Bei Web.de wuchs der Bereich Media Sales um 8 Prozent. Web.de profitiert vor allem von seiner weiten Verbreitung als E-Mail-Dienstleister.

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