„Operation Fastlink“
Schwerer Schlag gegen Raubkopierer-Szene

Internationale Strafverfolgungsbehörden haben den bislang größten Schlag gegen Online-Piraterie gestartet. Bei der Operation Fastlink handele sich um das bislang „weit reichendste und aggressivste Vorgehen“ gegen Organisationen, die in Piraterie über das Internet verwickelt sind, teilte US-Justizminister John Ashcroft am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit.

HB WASHINGTON. „Der Diebstahl geistigen Eigentums ist ein globales Problem, das die Wirtschaft weltweit schädigt. Um effektiv zu sein, müssen wir auch global reagieren“, sagte Ashcroft.

Bereits 100 Personen seien im Zuge der schon am Mittwoch gestarteten weltweiten Aktion ins Fadenkreuz der Ermittlung geraten, darunter möglicherweise Führer oder hochrangige Mitglieder international operierender Organisationen. Mehr als 200 Computer wurden beschlagnahmt. Allein auf einem in den USA betriebenem Server sollen die Ermittler insgesamt 65 000 Raubkopien sicher gestellt haben.

An den Untersuchungen sind insgesamt elf Länder beteiligt, neben den USA, Deutschland und Frankreich auch Beglien, Dänemark, Ungarn, Israel, die Niederlande, Singapur und Schweden sowie Großbritannien und Nord-Irland. Die andauernden Aktionen werden unter anderem auch von den Verbänden der amerikanischen Musik- und der Filmindustrie (RIAA und MPAA) unterstützt.

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