Optimismus setzt sich auf der Cebit durch
Technologiefirmen feiern das Ende der Krise

Die Messeleitung in Hannover ist zuversichtlich: Die Cebit sei nach wie vor nicht nur die größte Computermesse, sondern trotz eines leichten Rückgangs der Ausstellerzahlen die weltgrößte Messeveranstaltung. Angesichts der in den vergangenen Jahren stark veränderten Wirtschaftssituation musste die Cebit zum dritten Mal in Folge einen Ausstellerschwund hinnehmen. Zu der Veranstaltung, die am 18. März beginnt und bis zum 24. März dauert, werden 6411 Aussteller aus der ganzen Welt erwartet. Das sind knapp 200 weniger im Vorjahr, teilte die Deutsche Messe AG gestern mit.

MÜNCHEN. Doch das für die Cebit verantwortliche Vorstandsmitglied der Messe AG, Ernst Raue, ist optimistisch. "Wir haben unsere vorsichtig gesetzten Ziele, sowohl an Fläche als auch an Ausstellern, deutlich übertroffen." Allein in den ersten beiden Monaten dieses Jahres habe man noch einmal über 30 000 Quadratmeter vermietet. Dies sei eine Fläche, die der Gesamtgröße der Münchner Systems im letzten Jahr entspreche.

Besonders positiv sei die Entwicklung der Anmeldung der ausländischen Unternehmen zu bewerten, so Raue weiter, vor allem der deutliche Anstieg der Aussteller aus Asien. Noch nie in der Geschichte der Cebit waren so viele Unternehmen aus dieser Region vertreten. Allein aus der Volksrepublik China sind in diesem Jahr 189 (Vorjahr: 111) Firmen mit dabei. Insgesamt sind fast die Hälfte aller Aussteller ausländische Unternehmen.

Für den Branchenverband Bitkom sind die Ausstellerzahlen ebenso wie für die Messe AG anscheinend kein Grund für eine negative Stimmung. Im Gegenteil: Der Weltmarkt für Computer und Telekommunikation gewinnt nach Ansicht des Verbandes wieder kräftig an Fahrt. Der Bitkom rechnet mit einem Wachstum von 4,3 % in diesem, mit 6 % im nächsten Jahr, sagte Verbandspräsident Willi Berchtold im Vorfeld der Cebit. Für Europa werde ein Wachstum von 3 % bis über 4 % in den nächsten Jahren erwartet.

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