Organizer und Handy betroffen
Evolution mobiler Viren

Wachsende Leistungsfähigkeit und rasant steigende Verbreitung machen auch Organizer und Handy zum attraktiven Ziel von Virenautoren. Die Sicherheitsexperten der Kaspersky Lab haben nun eine Analyse der Entwicklung von Malware für mobile Geräte wie Smartphones und Pocket PCs vorgestellt.

hiz DÜSSELDORF. Mit Cabir tauchte vor etwa einem Jahr der erste Bluetooth-Wurm für das Betriebssystem Symbian auf. Er erregte zwar viel Aufsehen, war jedoch harmlos. Mit ihm sollte lediglich bewiesen werden, dass Symbian nicht vor Viren sicher ist. Allerdings zog er Nachahmer an, deren Schadprogramme sich weltweit durch Telefone schleichen - noch zwar langsam aber unaufhaltsam.

Einen Monat nach Cabir tauchte Duts auf. Er war der erste Virus für Windows Mobile und zugleich auch der erste Datei-Virus (file infector) für Smartphones. Duts infiziert .exe-Dateien im Stammverzeichnis des Gerätes, allerdings erst nach Freigabe durch den Anwender. Wiederum einen Monat später erschien Brador, das erste Backdoor-Programm für mobile Plattformen. Dieses Schadprogramm öffnet den Zugang zum infizierten Gerät, indem es dessen IP-Adresse per Email an seinen Programmierer sendet. Richtig ernst wurde as, als im November 2004 der Symbian-Trojaner Skuller auftauchte. Er täuscht vor, neue Icons und Programme für die Geräte zu übermitteln. Das Schadprogramm tauscht die Standard-Icons gegen Totenköpfe aus und überschreibt die Originalprogramme. Der letzte bekannte Trojaner Blankfont tauscht bei mobilen Geräten mit Symbian-OS die Schriften aus.

Der Report befasst sich mit der Historie mobiler Viren, den absehbaren Trends und den bekannten Schwachstellen mobiler Geräte. Die Analyse "Evolution der Viren für mobile Geräte" steht im Internet zum Download bereit.

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