OS X
Microsoft flirtet mit Linux

Bill Hilf, der Chef-Stratege von Microsoft, trat am Donnerstag zum ersten Mal offiziell als Redner auf der Linux-World-Konferenz in Boston auf. Das Betriebssystem Linux, das von Programmierern in aller Welt kostenlos weiterentwickelt wird, ist weit weniger verbreitet als Windows. Es wächst jedoch unter Firmenkunden schneller.

„Linux“, hat Microsoft-Vorstandschef Steve Ballmer noch vor Jahren posaunt, „ist ein Krebsgeschwür“. Doch mittlerweile herrscht zwischen den Anbietern von Computer-Betriebssystemen allseits Tauwetter. Nachdem Apple am Vortag sein Betriebssystem OS X für Windows geöffnet hatte, trat Bill Hilf, der Chef-Stratege von Microsoft, am Donnerstag zum ersten Mal offiziell als Redner auf der Linux-World-Konferenz in Boston auf. Er verkündete, Microsoft arbeite mit dem Linux-Anbieter XenSource zusammen, um es für Firmen einfacher zu machen, Windows-Dokumente nahtlos mit Linux zu bearbeiten. Die meisten Linux-Nutzer hätten zusätzlich Windows installiert. Brücken zwischen beiden Systemen würden beiden Partnern helfen, mehr Software zu verkaufen. Die Rivalität von Microsoft und Linux verliert langsam an Bedeutung.

Das Betriebssystem Linux, das von Programmierern in aller Welt kostenlos weiterentwickelt wird, ist weit weniger verbreitet als Windows. Es wächst jedoch unter Firmenkunden schneller, weil es als stabiler gilt. Mit Förderern wie IBM wuchs Linux im vergangenen Jahr um ein Viertel, Windows um ein Zehntel. 2004 warb Ballmer den Linux-Strategen Hilf von IBM ab, um einen Annäherung zur Linux-Gemeinde zu verfolgen. | je

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