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Osze präsentiert „Medienfreiheit Internet-Kochbuch“

Die Freiheit des Internets birgt nach Ansicht der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (Osze) nicht nur die Gefahr des Missbrauchs durch Radikale, Extremisten oder Kriminelle. Auch die staatlichen Reaktionen auf diesen Missbrauch gefährdeten die Freiheit des Netzes.

dpa WIEN. Die Freiheit des Internets birgt nach Ansicht der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (Osze) nicht nur die Gefahr des Missbrauchs durch Radikale, Extremisten oder Kriminelle. Auch die staatlichen Reaktionen auf diesen Missbrauch gefährdeten die Freiheit des Netzes.

Um diesem Missbrauch zu begegnen, verbreitet die Organisation seit Donnerstag ein 270 Seiten starkes Buch, das unter dem ungewöhnlichen Titel „Medienfreiheit Internet-Kochbuch“ (Original-Titel: „Media Freedom Internet Cookbook“) Hinweise („Rezepte“) über den Umgang mit dem „Missbrauch“ gibt, ohne dass dabei gleich die Freiheit der Internet-Benutzer eingeschränkt werden muss.

Verantwortlich für das Buch, das direkt aus dem Internet heruntergeladen werden kann, ist der für Pressefreiheit zuständige ungarische Osze-Repräsentant Miklos Haraszti. Er warnt vor „Versuchen, die diversen Medien-Typen des Internets zu kontrollieren und einzuschränken“. Die 55 Osze-Mitgliedsländer sollten wissen, „dass sie zu weit gehen können, wenn sie gegen das vorgehen, was ihre Regierungen oder Gesellschaften als "schlechte Inhalte" bezeichnen“. Das Buch ist ein Ergebnis der 2. Internet-Konferenz von Osze- Medienexperten im vergangenen August in Amsterdam.

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