Palm-Entwicklerkonferenz in München
Palm-Source will Kommunikationsfunktionen verbessern

In München findet derzeit die europäische Entwicklerkonferenz von Palm-Source statt. Das für die Software der Palm PDAs zuständige Softwarehaus will in seinen Programmen vor allem die Mobilfunkfähigkeit verbessern.

ruk MÜNCHEN. Im Konferenzzentrum des Hilton Tucherpark in München stellte Palm-Source am 28. und 29. September im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz Palm-Source Euro Dev-Con 2004 eine Reihe neuer Software-Werkzeuge für Palm PDAs (Persönliche Digitale Assistenten) und Smartphones vor.

Im Mittelpunkt steht die Vorstellung der erweiterten Version 6.1 des Betriebssystems Palm OS Cobalt. Die neue Ausgabe ergänzt nach Angaben von Firmenchef David Nagel das bisherige Paket mit integrierten Telefonfunktionen, unterstützt WiFi sowie Bluetooth und bietet eine verbesserte Bedienerführung. Damit will Palm-Source den Bedürfnissen des wachsenden Marktes für Mobilgeräte gerecht werden.

Als spezielles Entwicklerwerkzeug zeigt das Softwarehaus die Palm OS Developer Suite 1.0. Die für Programmierer kostenlose Softwaresammlung unterstützen die Entwicklung von neuartigen Multimedia- und Wireless-Anwendungen für Palm-Powered-Geräte mit den Prozessoren ARM- oder 68K. Sie enthält eine offene, "Integrated Development Environment (IDE)" genannte Programmierumgebung, die auf Eclipse basiert und ursprünglich von IBM entwickelt wurde. Eclipse unterstützt wichtige Programmiersprachen wie C, C++, Java und Cobol.

Das Laden und Einrichten von Palm-OS-Anwendungen, die online und Over-the-Air (OTA) auf Smartphones oder andere mobile Geräte gespielt werden können, soll der in München vorgestellte Palm-Source Installer erleichtern. Zusätzlich zeigten die Kalifornier einen neuen Web Browser 3.0. Er wurde, so Nagel, speziell für Smartphones und mobile Geräte entwickelt. Palm-OS-Lizenznehmer und Mobilfunkbetreiber können die Bedienoberfläche des neuen Browsers flexibel den jeweiligen Kundenwünschen anpassen.

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