Paris Hilton hievt neuen Wurm in die Top-Ten-Virenliste
Virus-Klassiker weiter führend

Die monatliche Statistik der aktivsten Viren und Würmer listet viele alte Bekannte auf. Trotz verfügbarer Sicherheitspatches und Virenscannern ist deren Verbreitung fast ungedämmt.

hiz DÜSSELDORF. Wie die Antivirenspezilisten von Sophos melden behauptet der Internetwurm Zafi-D zum dritten Mal schon die Spitze der monatlichen Virenhitparade.

Fast ein drittel aller aufgespürten Schadendfälle gehen damit auf einen Schädling zurück, gegen den es seit Mitte Dezember des vergangenen Jahres wirksame Schutzprogramme gibt. Im Februar tummelten sich auch auf den folgenden Rängen überwiegend bekannte Viren, wie diverse Netsky-, Zafi-, Sober- und MyDoom-Varianten. Nur zwei Viren schafften den Neueinstieg: Bagle-BK auf Platz vier und Sober-K auf Platz sieben.

„Zafi-D wird solange Platz Eins fest im Griff haben, bis endlich mehr Privatanwender einen aktuellen Virenschutz installieren und regelmäßig aktualisieren. Dieser Wurm aus Ungarn ist für jeden dritten Virus, der sich im Umlauf befindet, verantwortlich“, klagt Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos.

Einen Neueinsteiger schätzt er als besonders gefährlich ein: „Obwohl Sober-K erst Ende Februar aufgetreten ist, hat das Schadprogramm einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und ist ein heißer Kandidat für die Top-Ten im März. Der Wurm tarnt sich zum Beispiel mit angeblichen Sex-Videos des Partyluders Paris Hilton oder nutzt eine gefälschte FBI-Email-Adresse.“

Die Experten spürten im Februar insgesamt 1295 neue Viren auf. Damit klettert die Gesamtzahl der bekannten Viren auf 100 898. Die Analysen zeigen, so die Fachleute, dass über 3,54 Prozent oder jede 28. E-Mail im Februar mit einem Virus verseucht war.

Sophos empfiehlt Unternehmen, eine Richtlinie an ihren E-Mail-Gateways anzuwenden, die ungewollte, ausführbare Dateien blockt und verhindert, dass diese innerhalb des Unternehmens verschickt werden können. Genauso wichtig sind eine aktuelle Antiviren-Software, eine Firewall und eine regelmäßige Installation der neuesten Sicherheitsupdates. Damit auch die Sicherheit für private Anwender erhöht wird, bieten viele Hersteller für diesen Anwenderkreis ihre Antiviren-Programme gratis zum Download an.

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