Pariser Verwaltung untersucht Linux-Möglichkeiten
Es lebe der Pinguin

Während das Linux-Projekt der Stadt München mit Problemen kämpft, überlegt die französische Hauptstadt auf den populären Linux-Zug aufzuspringen.

hiz DÜSSELDORF. In der Verwaltung der Seine-Metropole sind über 17 000 Arbeitsplatzrechner und etwa 400 Server in Betrieb. An 1800 Standorten laufen dabei rund 600 verschiedene Applikationen. Für die üblicherweise mit Microsoft-Betriebssystemen und -Anwendungen ausgestatteten Computer fallen hohe Lizenzgebühren an. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen prüfen die Stadtväter nun alternative Möglichkeiten. Beauftragt mit der Suche wurde das Unternehmen Unilog. Die Berater sind in dem Metier nicht unbekannt: Schon für die Stadt München habe sie eine Gutachten erstellt, dass die Grundlage für die pro-Linux-Entscheidung der bayrischen Landeshauptstadt war. Die Berater fanden dort mit 14 000 Rechnern ähnliche Rahmendaten vor, wie in Paris.

Das Münchner LiMux-Projekt leidet allerdings unter technischen und vor allem finanziellen Problemen, wie die Fachzeitschrift Computerwoche meldet. Obwohl bis zum Frühjahr ein Zeitplan und eine detaillierte Kostenaufstellung bereitstehen sollen, wurden bislang keine zusätzlichen Budgetmittel freigemacht. Die Firmen IBM und die neue Novell-Tochter SuSE leisten in dieser Situation Hilfestellung, was jedoch nicht ganz unumstritten ist. Immerhin könnten die beiden Anbieter bei der Erarbeitung der Ausschreibung eigene Interessen verfolgen.

Seite 1:

Es lebe der Pinguin

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%