Patentabkommen
Microsoft kooperiert mit weiterem Linux-Anbieter

Microsoft hat mit einem weiteren Linux-Anbieter ein Patentabkommen geschlossen. Schwerpunkt der Vereinbarungen mit dem Linux-Software-Hersteller Linspire aus San Diego ist eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Software aus der Windows- und der Linux-Welt.

dpa REDMOND. Die Anwendungsprogramme sollen besser aufeinander abgestimmt werden. Zudem könne Linspire seinen Kunden künftig die Nutzung von Software-Bestandteilen anbieten, an denen Microsoft Patente hält, teilten die Unternehmen am Donnerstag in Redmond (US-Bundesstaat Washington) mit.

Die Software-Unternehmen wollen zum Beispiel auch ihre Dokumenten-Formate kompatibel zueinander entwickeln, so dass sie künftig zwischen den Systemen problemlos ausgetauscht werden können.

Mit dem Softwarehersteller Linspire hatte Microsoft nicht immer gute Beziehungen unterhalten. Bis vor rund drei Jahren firmierte die Linux-Firma noch unter dem Namen Lindows und entwickelte ein Betriebssystem, auf dem sowohl Linux- als auch Windows-Software lief. In einem Gerichtsverfahren beanspruchte Microsoft die Namensrechte an „Windows“ und forderte wegen der Ähnlichkeit eine Änderung des Firmennamens der Softwareschmiede. Schließlich legte Microsoft den Streit vor drei Jahren mit der Zahlung von 20 Mill. Dollar bei.

Zuletzt hatte sich Microsoft mit seinem früheren Rivalen Novell, der ebenfalls Linux-Software vertreibt, in einer ähnlichen Kooperation überraschend zusammengeschlossen. Kern der Vereinbarungen waren ebenfalls gegenseitige Lizenz-Abkommen sowie die bessere Abstimmung von Microsoft- und Linux-Software.

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