PC-Prozessoren: Intel nimmt Abschied vom Pentium

PC-Prozessoren
Intel nimmt Abschied vom Pentium

Nach 13 Jahren verabschiedet sich der weltgrößte Prozessorhersteller Intel vom Pentium. Neue Markennamen und ein neues Logo gehen dafür an den Start.

HB SAN JOSE. Der Markenname für den PC-Prozessor wird von einer neuen Bezeichnung abgelöst, zuerst beim Pentium M, der künftig auf den Namen schlichten Namen „Core“ (Prozessorkern) hört. Ein „Core Solo“ hat einen, ein „Core Duo“ zwei Prozessorkerne. Es wird erwartet, dass danach auch die Bezeichnung der Prozessoren für den stationären PC geändert wird.

Auch optisch ändert Intel seinen Markenauftritt. Ein neues Logo verzichtet auf das tiefergelegte „e“ im Firmennamen, das sich seit der Gründung des Unternehmens 1968 durch Gordon Moore und Robert Noyce kaum verändert hat. Dafür kommt der Zusatz „leap ahead“ hinzu. Diese Ergänzung mit der sinngemäßen Bedeutung „Vorsprung“ sei „ein einfacher Ausdruck dessen, was wir sind und was wir tun“, sagte Marketing-Manager Eric Kim. Etwas schlichter ausfallen sollen die 1991 eingeführten Aufkleber mit dem Schriftzug „Intel inside“.

Mit den Änderungen will das Unternehmen deutlich machen, dass es sich weniger als Massenproduzent von Chips versteht als vielmehr als Anbieter von High-Tech-Lösungen wie der Centrino-Technik für den drahtlosen Internet-Anschluss von Notebooks. Diese Neuorientierung hin zu Plattform-Technologien begann 2003. In diesem Jahr soll unter dem Markennamen Viiv (ausgesprochen wie „Weif“) ein Paket von Technologien für den PC als Gerät der Unterhaltungselektronik eingeführt werden.

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